Tischtennis

Auftaktmatch ist gleich ein Topspiel

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Soll sein Team in Neuss im Idealfall zum Auftaktsieg führen: TTC-Spielertrainer Teo Yordanov.

Vorhang auf für die neue Saison in der Tischtennis-Regionalliga, die der TTC Altena am Samstag (18.30 Uhr) in der Sporthalle der Comenius-Gesamtschule bei der TG Neuss einläuten wird. Nach überaus langer Corona-Zwangspause, der Umstellung von Sechser- auf Viererteams und unter Einhaltung der 3G-Regel ist es ein Saisonstart unter besonderen Vorzeichen und gewissermaßen auch der Auftakt einer ungewissen Reise.

Altena - Keine Frage: Die Burgstädter wollen in der Saison 2021/22 möglichst weit oben mitmischen in der Regionalliga-Staffel West und stellen mit Spielertrainer Teo Yordanov vom Papier her (Q-TTR-Punkte) auch den besten Spieler der Liga, zu den ganz heißen Aufstiegskandidaten aber zählen, wenn man die Mannschaftsaufstellungen als Maßstab nimmt, die Zweitvertretung des 1. FC Köln und aus Sicht von TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer eben auch Auftaktgegner TG Neuss.

„Wir treffen gleich auf einen der Favoriten für ganz oben“, erwartet Schöllhammer ein überaus kniffliges Auftaktspiel für die Altenaer, die aber nicht den langen Weg in den Rhein-Kreis Neuss auf sich nehmen, um brav die Punkte abzuliefern. „Wir wollen etwas mitnehmen. Ganz klar“, sagt der TTC-Teamsprecher, der die Aufstellung der Gastgeber aus dem Stand herunterrattern kann und belarussischen Spitzenspieler Illia Barbolin sowie Tom Heiße an Brett zwei als „ganz starke Leute“ bezeichnet. „Aber auch Jochen Lang an Brett drei ist natürlich ein richtig guter Spieler mit Zweitliga-Erfahrung“, sagt Schöllhammer über den Neusser Routinier, der am Samstagabend wohl auch an die Tische treten wird. Denn dem Vernehmen nach wird TG-Spitzenspieler Barbolin nicht dabei sein im Auftaktspiel, so dass Tom Heiße ans Spitzenbrett und Lang an Brett zwei rücken wird. Dahinter dürften Julian Röttgen und Sebastian Schwarz aufschlagen.

Wir werden versuchen, direkt ein Zeichen zu setzen.

TTC-Teamsprecher Marc Schöllhammer

Und der TTC? Der tritt mit Spielertrainer und Punktegarant Yordanov natürlich am Spitzenbrett an, Youngster Tobias Slanina, der sich trotz der Pandemie sportlich laut Schöllhammer weiterentwickelt hat, soll sich an Brett zwei gegen starke Konkurrenten messen und auch beweisen. Dahinter folgt mit dem litauischen Neuzugang Rimas Lesiv, der ebenso wie der Ukrainer Oleksii Rybka am Freitag „eingeflogen“ wurde und in Herne mit Yordanov noch trainieren wollte, ein aus TTC-Sicht hoffentlich schlagkräftiges Duo. „Rybka hat in den wenigen Spielen der letzten Saison gut gespielt, bei Lesiv werden wir sehen, auf welchem Stand er ist“, so Schöllhammer.

Zwei gute Doppel zum Start in das Auftaktmatch könnten die Basis sein, um aus Neuss Zählbares mitzunehmen. Oder, wie es Marc Schöllhammer formuliert: „Wir werden versuchen, direkt ein Zeichen zu setzen.“

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