Eishockey, DEL

Saisonplanungen laufen: DEL-Spielzeit beginnt am 9. September

Eishockey Zweikampf
+
Der Starttermin steht: In der DEL soll die Spielzeit am 9. September beginnen. Zumindest das steht bereits fest – andere Saisondetails müssen noch warten, weil die endgültige Zahl der teilnehmenden Teams noch nicht feststeht.

Die nächste Eishockey-Saison beginnt am 9. September: Auch die Iserlohn Roosters arbeiten intensiv auf diesen Termin hin.

Iserlohn – Es gibt einen Termin! Zwar derzeit noch mit dem Wort ‚geplant‘ versehen, aber es ist ein Termin. Vor zwölf Monaten hatte man bei der Deutschen Eishockey Liga in Neuss noch nicht den Mut, Fakten im Hinblick auf den Saisonstart zu schaffen, in diesem Sommer ist es anders.

Läuft alles nach Plan, dann soll die Spielzeit 21/22 am 9. September mit einem Auftaktspiel beginnen, tags drauf finden die anderen Partien des 1. Spieltags statt. Es ist das seit vielen Wochen angepeilte Ziel, auf das sich die Gesellschafter vor einigen Monaten verständigt hatten.

Auch Roosters-Manager Christian Hommel hatte zuletzt im Rahmen der Saisonabschluss-Pressekonferenz deutlich gemacht: „Unser Plan ist es, die Vorbereitung am 1. August beginnen zu lassen. Wir hoffen auf den Saisonstart im September.“ Sein Wunsch scheint wahr werden zu können. Schaut man auf die Transferaktivitäten der Liga, ist von der Zurückhaltung des Vorjahres auch nichts zu spüren. Manager, Trainer und Gesellschafter haben offenbar einen fixen Termin vor Augen.

Saisonplanungen laufen: DEL-Spielzeit beginnt am 9. September

Weil allerdings noch nicht klar ist, mit wie vielen Teams man letztlich an den Start geht, sind die weiteren Rahmenbedingungen noch nicht ganz verabschiedet. Wann die Hauptrunde der DEL endet, ist noch offen. Hintergrund ist die Entscheidung, ob mit 14 oder 15 Vereinen an den Start gegangen wird. Wahrscheinlich sind 15, denn im aktuell ausgetragenen DEL2-Finale stehen mit den Kassel Huskies und den Steelers aus Bietigheim zwei Teams, die im Vorfeld der Saison eine Bürgschaft bei der DEL hinterlegt hatten, um im Fall eines sportlichen Aufstiegs bereits die finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen zu haben.

Ob die Clubs tatsächlich zugelassen werden, entscheidet die am 25. Mai beginnende Lizenzierung. Da geht es aber nicht nur um die Finanzen, sondern auch um infrastrukturelle Voraussetzungen, wie DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke der Zeitung Eishockeynews sagte: „Weder Kassel noch Bietigheim verfügen derzeit über die von der DEL vorgeschriebenen Flexbanden, zudem muss in Kassel noch in eine TV-taugliche Beleuchtung investiert werden.“ Gelingt all das, wird der Meister der 2. Liga Aufsteiger und 15. Mannschaft der DEL. Dann geht die Hauptrunde bis zum 27. März, anschließend folgen Playoffs im Modus „Best of Five“. Mehr, so der Ligachef, sei nicht möglich, auch deshalb nicht, weil die DEL vom 31. Januar bis zum 20. Februar ihren Spielbetrieb wegen der Olympischen Winterspiele unterbrechen muss.

Weder Kassel noch Bietigheim verfügen derzeit über die von der DEL vorgeschriebenen Flexbanden, zudem muss in Kassel noch in eine TV-taugliche Beleuchtung investiert werden.

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke über mögliche Aufsteiger

Bleibt noch die Frage der Zuschauer: „Ich gehe nicht davon aus, dass dieser Punkt vor dem Sommer seriös zu klären sein wird“, sagt Clubchef Wolfgang Brück. Davon abhängig aber sind natürlich die Etats. Diesmal dürfen die Vereine in ihrem Haushaltsplan eine Zuschauerersatzleistung ansetzen. Von einer bis zum 30. April nicht in Anspruch genommenen Maximalsumme in Höhe von 1,8 Millionen Euro aus der Profisporthilfe des Staats dürfen die Clubs die Differenz in ihrem Budget einrechnen – plus eines von der Liga auf dem Papier anerkannten Bonus von 600 000 Euro für Zuschauereinnahmen in 2022.

Was das für die Roosters bedeutet, wollte Brück nicht kommentieren. Solche Dinge gehörten nicht in die Öffentlichkeit. Brück hatte vor Monaten öffentlich gesagt, dass die Roosters die ursprünglich beantragten 800 000 Euro des Bundes aus dem ersten Hilfspaket fast komplett erhalten hätten. Da auch am Seilersee auf den Lizenzierungstag hingearbeitet wird, dürfte dem 9. September wenig entgegenstehen. Hauptsache, die Pandemie spielt mit.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare