Fußball

Junge Kräfte für die Sportvereinigung

spieler_nachrodt_trikots
+
Die Neuzugänge der SpVgg Nachrodt um Trainer Dennis Klöckner und Harald Langer aus dem Team der sportlichen Leitung.

Plaudern, Freunde treffen, Fußball gucken: Wenn die SpVgg Nachrodt zur offiziellen Saisoneröffnung bittet, dann herrscht für gewöhnlich gute Laune am Holensiepen. Das war am Sonntag nicht anders. Bei dem einen oder anderen Kaltgetränk und Gegrilltem wurden gesellige Stunden im Wilhelm-Mestekämper-Stadion verbracht. Auf den Kunsthalmen servierte die Zweitvertretung im Spiel gegen die eigene A-Jugend beim 7:4 den einen oder anderen sehenswerten Treffer, danach rundete die in der Iserlohner A-Liga kickende „Erste“ mit einem 1:0-Sieg gegen Al Seddiq Hagen die Saisoneröffnung erfolgreich ab.

Nachrodt - Mittendrin bei diesem Treffen der „SpVgg-Familie“ war Dennis Klöckner. Der Cheftrainer des A-Liga-Teams führte einige Gespräche, insbesondere mit seinen Schützlingen. „Ich bin echt guter Dinge“, sagte der Hagener und meinte damit nicht das Testspiel gegen das klassengleiche Team aus Hagen, sondern eher das große Ganze. Der 33-Jährige, der Anfang 2020 seine Arbeit bei der SpVgg aufgenommen hatte und pandemiebedingt noch keine komplette Spielzeit mit den Grün-Schwarzen erleben durfte, ist überzeugt davon, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.

Mit Daniel Henriques, Tim Packruhn (beide TuS Neuenrade, A-Jugend), Niclas Marschner (RW Lüdenscheid, Jugend), Yusuf Bayram, Mohamad Mohamad, Max Schmitz und Finn Luca Tumbrock (alle eigene Jugend) haben die Grün-Schwarzen sieben junge Akteure neu im Aufgebot, die allesamt in ihr erstes Jahr im Seniorenbereich gehen. „Das sind gute Jungs. Ich bin der Meinung, dass wir an Qualität dazugewonnen haben“, betonte Klöckner. Den Weg, neben etablierten Kräften wie Matthias Langer, Denis Mynarek, Fabian Sedlaczek oder Christopher Fanieng verstärkt junge Akteure in den A-Liga-Kader einzubauen, hält er für gut und richtig. Die Youngster gilt es nun in der Vorbereitung in die bestehende Einheit zu integrieren, um dann Ende August/Anfang September mit dem 23-köpfigen Kader gut in die neue Saison starten zu können.

Ziele für die neue Serie haben sich Klöckner und die Mannschaft noch keine gesetzt. „Letztes Jahr haben wir uns mit dem Ziel, oben mitspielen zu wollen, selbst unter Druck gesetzt und sind nicht gut gestartet“, so Klöckner, der erst einmal die Vorbereitung abwarten und Erkenntnisse sammeln möchte, bevor ein konkretes Ziel formuliert wird. „Mir geht es jetzt erst mal darum, dass die Jungs nach der sehr langen Pause wieder Spaß am Fußball haben“, betonte der 33-Jährige, der am Sonntag dann einen soliden Auftritt seiner Mannschaft beim 1:0 gegen Al Seddiq Hagen zu sehen bekam. Er sah aber auch, dass noch jede Menge Luft nach oben besteht und nach extrem langer Zwangspause hier und da noch Sand im Getriebe steckt. Das geht vielen seiner Trainerkollegen nicht anders, die Vorbereitung wird sich vom Aufbau und Ablauf daher auch am Holensiepen in diesem Sommer unterscheiden von früheren Vorbereitungen.

Was sich rund um das schmucke SpVgg-Vereinsheim nicht wesentlich unterscheidet von den Vorjahren, sind Zuspruch und die Stimmung bei der Saisoneröffnung. Die war einmal mehr richtig gut...

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare