RWL vor dem Spiel gegen Attendorn

Celiks knifflige Aufgabe gegen den Ex-Verein

Stürmer Elia König (rechts) steht mit den Rot-Weißen nach drei Niederlagen in Folge schon gehörig unter Druck.
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Stürmer Elia König (rechts) steht mit den Rot-Weißen nach drei Niederlagen in Folge schon gehörig unter Druck.

Lüdenscheid – Der Start mit einem 2:0 gegen die VSV Wenden Ende August war noch vielversprechend, knapp vier Wochen später aber sieht die Welt am Nattenberg schon anders aus. Denn nach drei Niederlagen in Folge finden sich die Rot-Weißen dort wieder, wo sie auf keinen Fall hinwollten: als Viertletzter auf einem Abstiegsplatz.

Und insbesondere für Cheftrainer Bayram Celik dürfte es in dieser Situation angenehmere Gegner geben als den, der am Sonntag im Nattenberg-Stadion aufschlagen wird: Ab 15 Uhr ist nämlich dort der punktgleiche SV Attendorn zu Gast, den Celik im Sommer 2020 in die Landesliga geführt hatte, ehe er in die Bergstadt wechselte. „Natürlich habe ich dort noch viele Freunde, das Verhältnis ist weiterhin sehr gut. Aber es hilft alles nichts: Am Sonntag muss die Freundschaft für 90 Minuten ruhen, und idealerweise gehen wir als Sieger vom Platz.“

Angeschlagen sind indes beide Teams, wobei der Coach die Leistung seiner Mannschaft trotz der 1:4-Pleite in Langenholthausen so schlecht nicht sah. „Die ersten 45 Minuten haben mir richtig gut gefallen, wir haben es nur wie schon gegen Weißtal versäumt, das 2:0 nachzulegen. Auch nach dem Wechsel war ich bis zur 80. Minute ganz zufrieden, nach dem 3:1 aber sind wir ausein-andergebrochen, hätten gegen einen auch starken Gegner dann auch noch höher verlieren können“, blickt er noch einmal zurück.

Noch schlimmer erging es seinem Attendorner Kollegen Ralf Sonnenberg, denn nach einer desolaten ersten Halbzeit (0:5) setzte es gegen den SV Hüsten eine 1:6-Heimpleite. Keine Frage: Das Selbstvertrauen der beiden Kontrahenten dürfte nicht besonders ausgeprägt sein.

„Von daher erwarte ich auch keinen spielerischen Leckerbissen, aber das ist in einem Spiel, in dem es für die Kontrahenten um wichtige Punkte gegen den Abstieg geht, auch nicht an erster Stelle gefragt. Es geht um Ordnung, Zweikampf- und Laufstärke und gerade bei uns um Effizienz im Abschluss. Es war ja nicht so, dass wir uns keine Möglichkeiten herausgespielt haben, wir haben nur zu wenig daraus gemacht“, war das für Celik zuletzt die größte Baustelle.

Ein Trio fällt aus

Personell wird es gegenüber der Anfangself von Langenholthausen zumindest drei Änderungen geben, denn Leeroy Boatey (krank), Niko Temelkov (privat verhindert) und Kerim Yilmaz (Gelb-Rot-Sperre) fallen aus. Dafür stoßen Marvin Bonevski und Fynn Hampel wieder zum Kader.

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