SV Affeln und SSV Küntrop beim RWE-Wintercup ausgeschieden

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Der SV Affeln (blaue Trikots, im Spiel gegen den SC Plettenberg) schied als Sechster der Gruppe 14 in der Vorrunde des RWE-Wintercups aus.

BALVE - Auch am zweiten Turniertag der Vorrunde des RWE-Wintercups in Balve hatte mit dem TuS Sundern ein Bezirksligist die Nase vorn. Von den heimischen Teams zog nur der SC Plettenberg in die nächste Runde ein, während der SV Affeln und der SSV Küntrop scheiterten.

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Am Samstag hatte der Spielplan den Zuschauern in der Balver Turnhalle Am Krumpaul viele Derbys beschert. Doch auch am Sonntag, bei den Partien der Gruppe 14, ging es emotional zu. Die Zweikämpfe waren hart, die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun.

Patrick Ashoff vom SV Affeln zog sich in der Partie gegen Vatanspor Hemer (0:0) eine noch nicht näher diagnostizierte schwere Knieverletzung zu. Und Vatanspor stand erneut im Fokus, als es im Duell mit A-Ligist SC Plettenberg (3:0) zu einem Handgemenge kam. Nach Angaben von Hemers Geschäftsführer Yavuz Yilmaz soll Burak Akmese von Plettenbergs Torhüter beleidigt worden sein.

Schiedsrichter Dennis Magne nahm dies nach eigenen Angaben nicht wahr – wohl aber die Schläge, mit denen Akmese daraufhin den Plettenberger attackierte. Magne zeigte dem Akmese die Rote Karte.

Der SCP schaffte als Drittplatzierter hinter Sundern und dem FC Hemer Erciyes den Sprung in die nächste Runde. Auch A-Ligist TuS Hachen kam als Vierter weiter. Der SV Affeln auf Rang sechs sowie der SSV Küntrop als Siebter verpassten hingegen den Sprung in den Regional-Cup. „In den ersten drei Spielen waren wir noch nicht richtig drin im Turnier“, kritisierte Küntrops Co-Trainer Daniel Heidmann, der den verhinderten Chefcoach Volker Leder auf der SSV-Bank vertrat. „Ich bin trotzdem zufrieden, wie wir uns geschlagen haben. Und ich bin froh, dass sich niemand von uns verletzt hat“, merkte Heidmann an.

Geschäftsführer Manuel Hermanns vom Gastgeber aus Mellen zog ein positives Fazit. Der Zuschauerzuspruch sei wegen der vielen Derbys am Samstag erwartungsgemäß höher gewesen. Für die Emotionen am zweiten Tag zeigte er Verständnis: „Hier geht es ja auch ein bisschen um etwas.“ Aber: „Es ist schöner, wenn es etwas friedlicher zugeht.“ -  Von Christian Müller

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