Robert Krumbholz ist nicht mehr Trainer des VfB Altena

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Robert Krumbholz trat am Freitagabend als Trainer des VfB Altena zurück.

Altena - Robert Krumbholz ist nicht mehr Trainer des VfB Altena. Fünf Tage nach der 1:4-Niederlage im Entscheidungsspiel gegen den SC Lüdenscheid II und dem damit verbundenen Abstieg der Burgstädter in die Fußball-Kreisliga B trat der 38-Jährige Übungsleiter am Freitagabend von seinem Posten zurück.

„Der Abstieg nagt sehr an mir, die schwierige Saison hat Spuren hinterlassen. Trotzdem habe ich mich beim VfB wohl gefühlt und mein Möglichstes versucht. Der Hauptgrund für meinen Rücktritt ist privater Natur. Ich werde im Dezember zum ersten Mal Vater, worauf ich mich sehr freue. Ich möchte jetzt einfach mehr Zeit für die Familie haben“, sagte Krumbholz am Samstagmittag.

Sein Entschluss, beim VfB vom Traineramt zurückzutreten, sei in den zurückliegenden Tagen und einigen Gesprächen mit Freunden und Bekannten gereift. Am Freitagabend verkündete Krumbholz dann sowohl dem Vorstand als auch der Mannschaft seinen Rücktritt. „Wir gehen aber im Guten auseinander“, sagte Krumbholz, der sich nach dem Abstieg auch kritische Stimmen aus dem Vereinsumfeld anhören musste. Und in einem am Donnerstag in unserer Zeitung veröffentlichten Interview mit Klaus Westerwell hatte der VfB-Vorsitzende auf die Frage, ob Robert Krumbholz den VfB auch in der kommenden Saison trainieren werde, geantwortet: „Wir hatten am Dienstag eine Vorstandssitzung, aber über Personalien, und mit wem wir einen Neustart machen, haben wir letztlich noch nicht endgültig beschlossen. Das ist ergebnisoffen.“

Wer beim VfB nun auf Krumbholz folgen wird und den sportlichen Neuaufbau in der B-Liga einleiten soll, bleibt vorerst offen. Klaus Westerwell bestätigte am Samstag ebenfalls, dass man mit Krumbholz im Guten auseinandergehe und bedankte sich beim Lüdenscheider für dessen „tatkräftige Unterstützung und Engagement“ in einer sportlich schwierigen Saison, die mit dem Abstieg endete.

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