Fußball-Kreisliga A

Neuer Trainerwechsel nicht ausgeschlossen

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Yusuf Karaman, aktuell beim TSV in Doppelfunktion tätig, schließt eine Trainernachfolgeregelung auch kurzfristig nicht aus.

Lüdenscheid – Mit einer deftigen 1:5-Niederlage beim TuS Stöcken-Dahlerbrück hatten sich die Kreisliga A-Kicker des TSV Lüdenscheid bereits Mitte November in die lange Winterpause verabschiedet. Als Tabellenfünfter steht der Wefelshohl-Klub von den drei A-Ligisten aus der Bergstadt aber immer noch am besten da.

Der Rückstand auf Primus TuS Ennepe ist mit elf Punkten jedoch schon immens, noch größer allerdings mit 13 Zählern das Polster auf den ersten Abstiegsplatz (VfB Altena), sodass es angesichts noch zwölf ausstehender Begegnungen keiner prophetischen Gaben bedarf, dass der TSV im weiteren Verlauf ab dem 1. März (Derby gegen den SC Lüdenscheid) weder mit dem Aufstiegs- noch Abstiegskampf etwas zu tun haben wird.

Der Trainer

Nach der 1:5-Heimpleite am 22. September gegen den TSV Rönsahl trat der damalige Cheftrainer Hassan El Mourabit zurück, fortan übernahm der Sportliche Leiter Yusuf Karaman den Job. Zeitlich begrenzt ist seine Trainertätigkeit bis spätestens zum Saisonende, es könnte aber auch schon früher zu einem erneuten Wechsel auf der Kommandobrücke kommen. „Wir werden uns im Vorstand in den nächsten 14 Tagen noch einmal zusammensetzen und den Markt sondieren. Sollten wir uns mit einem geeigneten Kandidaten einigen, könnte es auch sehr schnell gehen. Zeit genug hätte mein Nachfolger noch, um die Mannschaft kennenzulernen “, so Karaman.

Die Mannschaft

Aus dem bisherigen Kader haben mit Mario Pepe (SC Lüdenscheid), Tayfun Ermis und Samet Ugur (beide RW Lüdenscheid II) drei wichtige Spieler den TSV verlassen, die bis dato alle bzw. fast alle Spiele absolviert haben. Dafür wird Alpaslan Demetgül wieder aus der B-Liga-Reserve hochgezogen, externe Zugänge gibt es laut Karaman nicht: „Qualität ist weiterhin vorhanden, doch bei Ausfällen könnte es quantitativ eng werden. Da müssen wir einfach von Woche zu Woche schauen. So lange die Reserve um den Aufstieg mitspielt, wollen wir sie ja nicht unnötig schwächen, und ab April könnten wir auch auf unsere A-Jugendlichen zurückgreifen.

Der Winterfahrplan

Drei Turnierteilnahmen „unterm Dach“ in Iserlohn, Hohenlimburg und am Samstag bei einer Vorrunde des Volksbanken-Wintercups in Lüdenscheid hat der Türkische SV bereits hinter sich, weitere folgen am 19. Januar beim Regionalcup in Plettenberg (bei einem Weiterkommen käme am 2. Februar noch der Supercup in Sundern dazu) und am 26. Januar in Hagen. Zwischenzeitlich startet der TSV am 21. Januar am Wefelshohl seine Vorbereitung für die Restserie, abgeschlossen sind bereits Testspiele gegen Bezirksligist TSK Hohenlimburg (9. Februar) und beim Olper A-Ligisten Türk Attendorn (22. Februar). Für das Wochenende 15./16. Februar wird noch ein Gegner gesucht.

Die Zielsetzung

„Hätten wir unser letztes Spiel vor der Winterpause beim TSD gewonnen, dann wäre vielleicht nach ganz oben noch etwas möglich gewesen. So aber ist der Aufstieg kein Thema mehr, ein Platz unter den ersten Fünf sollte am Ende aber schon herausspringen“, gibt Trainer Yusuf Karaman als Marschroute heraus.

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