Blutarmer TSE-Auftritt bringt Coach auf die Palme

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Auch diese Flugeinlage von Evingsens Kreisläufer René Heupel brachte nichts ein.

Altena - Das war gar nichts: Völlig verdient musste sich der blutarme Handball-Bezirksligist TS Evingsen der DJK GW Emst am Samstagabend mit 32:35 (12:17) geschlagen geben, war nach der Emster „Atomklatsche“ vor Wochenfrist gegen Aufsteiger Villigst-Ergste für die Fischer-Sieben der richtige Aufbaugegner zur richtigen Zeit.

Nach zwei Auswärtssiegen in Folge war die Vorstellung der Burgstädter ein herber Rückschlag, der Trainer Boris Heinemann schon während der schwachen 60 Minuten, vor allem aber nach Spielende mächtig auf die Palme brachte. „Das war eine absolute Frechheit, und absolut nicht Bezirksliga-tauglich. Wir haben akuten Redebedarf“, brodelte es aus dem „Vulkan“ aus Iserlohn heraus.

Im Angriff fand die Turnerschaft gegen die kompakte Deckung der Gäste über weite Strecken keine Mittel, versuchte es vor allem nach dem Wechsel immer wieder mit der Brechstange. Aber auch die erwies sich als stumpfe Waffe, weil Spelsberg und Co. bei gleich mehreren Angriffsversuchen wegen Schrittfehlern zurückgepfiffen wurden. Hinzu kam ein bärenstarker Sven Scheppan im Kasten der Grün-Weißen, der in sieben, acht 1:1-Situationen als Sieger hervorging.

Vor allem aber kamen die „Heinemänner“ zu keinem Zeitpunkt für den ersten Heimsieg infrage, weil die Abwehr ihren Namen an diesem gebrauchten Abend einfach nicht verdient hatte. Die 6:0-Deckung war löchrig wie ein Schweizer Käse, die spätere Manndeckung gegen das Emster Rückraum-Schwergewicht Lukas Wetzel brachte ebenfalls nicht den erhofften Erfolg. Weil auch der ansonsten zuverlässige Keeper Pascal Hoinka keinen guten Tag erwischte, hatten die bissigen Emster leichtes Spiel.

Über 3:6 (9.) zog die Sieben von Heiko Fischer bis zur Pause auf 12:17 davon. Lediglich in den ersten zwölf Minuten des zweiten Durchgangs war die TSE hellwach und beim 16:18 (37.) und 19:21 bis auf zwei Tore heran. Mit einer 3:0-Serie erstickten die Gäste dann aber die Evingser Hoffnungen im Keim und brachten den verdienten Sieg über 24:30 und 28:33 locker ins Ziel.

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