TTSG erstmals mit dem neuen Plastikball

In Witten mit der TTSG Lüdenscheid vor der Punktspielpremiere mit dem neuen Plastikball: Daniel Ohde. - Foto: Krüger

Lüdenscheid - Eine schwierige Aufgabe wartet zum Rückrundenstart am Samstag ab 18.30 Uhr in der Turnhalle des Albert-Martmöller-Gymnasiums in Witten auf die TTSG Lüdenscheid: Gegner ist der Rangfünfte ETSV Witten, gegen den es zuletzt nichts zu holen gab.

In Zahlen: In den vergangenen zwei Begegnungen musste die TTSG heftige 1:9- und 0:9-Niederlagen hinnehmen. Auch wenn sie sich dabei deutlich unter Wert verkaufte, sind auch diesmal die Aussichten auf einen möglichen Erfolg eher gering. Denn die Gastgeber sind personell schlicht und einfach zu stark besetzt.

Am vorderen Paarkreuz warten mit Priestley und Knoll zwei echte Spitzenspieler auf die TTSG-Akteure. Auch dahinter weist jeder (!) der ETSV-Spieler eine gute positive Bilanz auf, was das große Potential nochmals verdeutlicht. Personell gibt es daher keinen Grund für Veränderungen auf Seiten des ETSV. Fraglich ist lediglich, ob der in der Hinrunde verletzte Hagedorn wieder zum Schläger greifen kann oder weiterhin vom starken Vogelsang ersetzt wird. Schaffen es die Wittener in der Rückrunde auch in den wichtigen Partien gegen die Top-Teams der Liga ihre Bestleistung aufzurufen, ist der direkte Aufstieg in die NRW-Liga noch im Bereich des Möglichen.

Für die Lüdenscheider, die personell unverändert in die Rückrunde gehen, ist das Duell trotzdem ein wichtiger Prüfstein, um einen möglichst positiven Einstieg in die Rückrunde zu finden. Die fehlenden Punkte für den Klassenerhalt sollen möglichst zeitnah eingefahren werden, weswegen es wichtig ist, Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu tanken. Eine Besonderheit für wartet dabei am Samstagabend auf die Gäste: der neue Spielball. Die Gastgeber sind einer der wenigen Mannschaften der Liga, die bereits mit dem neuen Plastikball spielen, was der TTSG eine Anpassung abverlangt.

Alles in allem gehen die Lüdenscheider ohne Frage als Außenseiter in die Partie, wollen sich aber im Vergleich zu vergangenen Duellen teurer verkaufen und damit Mut für die kommenden Wochen schöpfen.

TTSG: Hegendorf, Gorecki, Baureis, Wichary, Katzke, Ohde

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