Handball

Wizy und HSG trennen sich wieder

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Die Wege von David Wizy und der HSG Lüdenscheid trennen sich bereits nach wneigen Monaten wieder.

Lüdenscheid – Was als angekündigter „Königstransfer“ begann, endete in dieser Woche letztlich als Flop: Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid und sein Rückraum-Neuzugang David Wizy gehen ab sofort in „beiderseitigem Einvernehmen“ – wie es so schön heißt – getrennte Wege.

Resultat eines beiderseitigen Missverständnisses, wobei der Altenaer, der von der Turnschaft Evingsen in die Bergstadt gewechselt war, sicherlich nicht als Hauptschuldiger für die sportliche Misere des noch punktlosen Ligakellerkindes ausgemacht werden kann. Dennoch – auch Wizys zweifellos enttäuschende Leistungen im HSG-Dress nach den hohen Erwartungen, die mit seinem Wechsel verknüpft waren, haben mit dazu beigetragen, dass die Bergstädter noch überhaupt keinen Tritt unter Regie des neuen Chefcoaches Axel Schürfeld gefunden haben.

Zuletzt enttäuschte der Rückraumspieler im Heimspiel gegen die TG Voerde, obwohl er dort von Beginn an auf der „Königsposition“ im halblinken Rückraum zum Einsatz kam. Ebenso unvorbereitete wie erfolglose Abschlüsse hatten die Folge, dass Schürfeld alsbald wieder auf den angeschlagenen Top-Torjäger und Kapitän Phil Lausen setzte und David Wizy zurück auf die Bank beorderte. Mit seinen übersichtlichen Spielanteilen zeigte sich der Akteur sichtlich unzufrieden, sodass die jetzt erfolgte Trennung nicht völlig überraschend kam.

„Leider konnte David seine und unsere Erwartungen nicht erfüllen und auch nach mehreren Gesprächen kein gemeinsamer sportlicher Nenner mehr gefunden werden“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der sportlichen Leiter Matthias Skutta und Felix Kroll. Und weiter: „Wir bedanken uns bei David für die leider nur kurze Zeit bei der HSG und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft nur das Beste.“

Wechsel zum HTV Hemer

Zumindest die sportliche Zukunft des 20-jährigen Youngsters ist bereits geklärt: David Wizy wird sich – wie ursprünglich bei seinem Abschied aus Evingsen geplant – dem Oberligisten HTV Hemer anschließen. Seinerzeit hatte sich der Wechsel in den Nordkreis geschlagen, weil die Hemeraner den Junghandballer angeblich zunächst nur für ihr Kreisligateam eingeplant hatten. Und das war dem TSE-Rückraumspieler nicht attraktiv genug erschienen, sodass er sich auf Anfrage aus der Bergstadt zu einem Engagement beim Evingser Ligarivalen HSG Lüdenscheid entschlossen hatte.

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