Rückkehr in BGL-Sporthalle mit einem 11:8-Erfolg

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Highlander-Goalie zeigte sowohl in Kassel als auch gegen Atting starke Vorstellungen. Dennoch reichte es für die „Schotten“ insgesamt nur zu drei Punkten.

Lüdenscheid –  Mit einer Niederlage im Penalty-Schießen gegen den TV Augsburg haten sich die Highlander Lüdenscheid im Herbst 2014 aus der BGL-Halle verabscheidet. Mit einem Sieg gegen einen anderen bayerischen Vertreter meldeten sich die „Schotten“ nach den abgeschlossenen Arbeiten am Hallendach in ihrem „Wohnzimmer“ zurück: 11:8 besiegte das Team von Trainer Robert Simon am Sonntagnachmittag Inline-Skaterhockey-Bundesliga-Primus IHC Atting.

Damit gab es nach dem 3:5 gegen die Kassel Wizards am Vorabend doch noch einen Lichtblick aus Lüdenscheider Sicht am Doppelspiel-Wochenende der Highlander.

26 hocheffiziente Minuten reichten der Simon-Truppe bei der Rückkehr in die BGL-Halle, um dem Spitzenreiter die nun schon zweite Saisonniederlage binnen 20 Stunden beizubringen. Auch ohne ihre beiden fehlenden Topscorer Bernhard und Bauer versetzte der IHC den Highlandern anfangs eine kalte Dusche, ging durch ein frühes Überzahltor von Meichel und K. Kroschinski nach einem Konter 2:0 in Führung (1./4.).

Loecke gleicht nach Svejdas Geistesblitz aus

Weil sich Attings erstaunlich unsicherer Goalie Heitzer Heckmanns Abschluss quasi selbst ins Tor boxte und Loecke Svejdas Geistesblitz bei „3 gegen 3“ souverän verwandelte, war die Partie schon nach zehn Minuten wieder ausgeglichen.

Und nicht nur das: Mit effizientem Überzahlspiel und phasenweise munterem Kombinationsspiel zogen die Highlander bis Drittelende auf 5:2, bis Minute 26 gar auf 8:2 davon. In den Mittelpunkt spielte sich Tim Dominik Seuster, der insgesamt vier Mal traf.

Die Partie schien früh gelaufen, doch hinten präsentierten sich die Highlander nach wie vor zu unsicher und mit Fehlern bei der Zuordnung, was indes nicht für den guten Mohr galt. Das Spiel plätscherte unterdessen bis zum Schlussabschnitt etwas dahin, Seuster und Svejda mit seinem einzigen Treffer schraubten das Ergebnis auf 11:4.

Atting betreibt noch Ergebniskosmetik

Mitunter biederes Zweikampfverhalten führte bis zum Schluss aber ebenso zu unnötigen Unterzahlsituation wie eine Spielverzögerung – das nutzte der Gast aus Bayern, um immerhin ganz ordentliche Ergebniskosmetik zu betreiben. Die erfolgreiche Wiederkehr ins BGL vermieste das indes aber nicht mehr.

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