Rudelbildungen, Ausschreitungen: Zwei Fälle vor der KJSK

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Treten am Donnerstagabend noch einmal zusammen: Die Jugendsportrichter Silke Auras, Ralf Willschütz, Peter Schmalenbach, Ismail Zengin und Siegfried Teller.

Kreisgebiet - Eine schöne vorweihnachtliche Bescherung ist am Donnerstagabend kaum zu erwarten, wenn Vorsitzender Ralf Willschütz zur letzten Sitzung des Jahres der Jugendspruchkammer des Fußball-Kreises Lüdenscheid in die Lüdenscheider Begegnungsstätte „Der kleine Prinz“ einlädt.

Im Fadenkreuz der Beschuldigungen stehen in zwei Fällen Beteiligte der Plettenberg-Klubs TuS und SC. Im ersten Fall geht es ab 18.30 Uhr um unliebsame Vorfälle und vermeintliche gewalttätige Exzesse im Anschluss an das Kreispokalfinale der B-Junioren zwischen dem SC Lüdenscheid und TuS Plettenberg (4:3) auf dem Lüdenscheider Sportplatz Honsel vom 12. November.

Nach Spielende und unglücklicher TuS-Niederlage war es vor Ort nicht nur zu Rudelbildungen mit rund 30 beteiligten Personen gekommen, sondern ein Plettenberger Spieler war auch schreiend und bedrohlich auf den Unparteiischen Nick Aßmann zugestürzt und konnte laut dessen Aussage, die von den erfahrenen Referees Christian Liedtke und Horst Metag gestützt wird, nur durch massiven Körpereinsatz der Schiedsrichterassistenten, von Ordnern und weiteren Personen daran gehindert werden, gegen den Unparteiischen tätlich zu werden. Verantworten muss sich freilich auch ein weiterer Akteur der unterlegenen Plettenberger, der etwas abseits des oben geschilderten Geschehens einen Lüdenscheider Akteur ins Gesicht geschlagen haben soll, so dass dessen linke Gesichtsseite angeschwollen war. Für diesen Fall hat Willschütz eine zweistellige Zeugenzahl eingeladen und eine zweistündige Verhandlungsdauer angesetzt.

Im zweiten Fall des Abends sind ab 20.30 Uhr beide Trainer der A-Juniorenfußballer des SC Plettenberg beschuldigt, sich in den Punktspielen gegen den Nachwuchs des TSV Lüdenscheid vom 14. November (0:2) und gegen den Kiersper SC vom 29. November (2:3) alles andere als korrekt verhalten zu haben.

Zum einem geht’s um eine Unsportlichkeit, die Schiedsrichter Ulrich Schlieper (Lüdenscheid) im Spielbericht vermerkt hat, im zweiten Fall hielt der Unparteiische Nizamettin Tekik (Plettenberg) eine deftige Beleidigung eines der Plettenberger Übungsleiter gegen einen gegnerischen Spieler schriftlich fest.

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