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RSV-Trainer Mutlu Demir trotz Niederlage nicht unzufrieden

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Von: Axel Meyrich

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Mutlu Demir, Trainer des Westfalenligisten RSV Meinerzhagen.
RSV-Trainer Mutlu Demir konnte nur zwei Auswechselspieler nach Lünen mitnehmen. © Thomas Busch

Auf der Anzeigetafel stand eine 1:3 (0:0)-Niederlage von Fußball-Westfalenligist RSV Meinerzhagen beim Lüner SV, doch Trainer Mutlu Demir war alles andere als unzufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft.

Meinerzhagen - Erstmals seit seiner Rückkehr aus dem Urlaub konnte der RSV-Cheftrainer seine ersatzgeschwächten Mannen – am Sonntag standen gerade einmal zwei Auswechselspieler zur Verfügung – in Augenschein nehmen. „Ein Riesendankeschön an meine Vertreter Nik Kunkel und Hakan Demir. Es gab einen hohen Wiedererkennungswert an Elementen, die wir vorher besprochen hatten.“

Auf dem ungeliebten Naturrasen der Schwansbell-Arena zeigte der Gast aus dem Sauerland vor allem in den ersten 20, 25 Minuten eine starke Vorstellung. Kaum eine Chance ließen die Blau-Weißen zu, ehe die Hausherren deutlich besser ins Spiel fanden. Dennoch ging es torlos in die Pause.

Nach Wiederanpfiff wurde der RSV für sein hohes Pressing belohnt. Steven Sordi fing ein LSV-Zuspiel ab, steckte auf Triantafilos Vlachos durch, und der Neuzugang aus Wenden verwandelte frei vor Azmir Alisic zum 0:1 (49.). In der Folge verpasste Meinerzhagen die Chance auf das 2:0 und wurde doppelt bestraft. Erst nutzte Sebastian Hahne eine Unaufmerksamkeit in der RSV-Defensive zum 1:1 (64.), dann wollte Referee Thorsten Milde (SV Langschede) ein Foulspiel von RSV-Keeper Mike Wroblewski gesehen haben – Strafstoß und 2:1 durch Daniel Mikuljanac (69.). Als die Gäste in der Schlussphase alles nach vorne warfen und in der Nachspielzeit Freistoß hatten, fuhr der Lüner SV den finalen Konter zum 3:1-Endstand (Sebastian Hahne mit seinem zweiten Treffer/90.+1).

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