Fußball

RSV Meinerzhagen: Platzgewöhnung in Kleinstgruppen

Zwei Fußballer beim Training
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Größer ist die Trainingsgruppe nicht: Ron Berlinski (links) und Sven Wurm bei Passübungen im Stadion an der Meinerzhagener Oststraße.

Die Oberliga-Fußballer des RSV Meinerzhagen sind zurück auf dem Kunstrasen an der Oststraße - allerdings nur in Kleinstgruppen. Der Weg zurück zum Kontaktsport ist noch weit.

Meinerzhagen – Re-Start für die Amateurfußballer: Ja? Nein? Falls doch, wann? Auch angesichts wieder steigender Corona-Zahlen verkneift sich Mutlu Demir inzwischen Spekulationen darüber.

„Dann ist man hinterher nicht enttäuscht, wenn nichts passiert“, sagt der Trainer des RSV Meinerzhagen. Immerhin: Auf dem Fußballfeld steht die kickende Belegschaft des Oberligisten seit einigen Tagen wieder. „Platzgewöhnung“ nennt Demir das Training in Kleinstgruppen unter einschlägigen Pandemieschutzvorgaben.

Abend für Abend stehen maximal vier Spieler auf dem Kunstrasen an der Oststraße – zwei pro Spielfeldhälfte. Jede Zweiergruppe absolviert Pass- und Parcoursübungen. Die Türen zum Stadiongebäude bleiben verschlossen, geduscht wird zu Hause. Genauso wie bei den individuell daheim abzuarbeitenden Einheiten läuft das Training in Eigenregie. Heißt: Mutlu Demir ist allenfalls sporadischer Zaungast – oder er springt, wie in dieser Woche geschehen, bei Bedarf kurzfristig als Trainingspartner ein.

RSV Meinerzhagen: Platzgewöhnung in Kleinstgruppen

Inwieweit die „Platzgewöhnung“ eine erste Vorstufe des Re-Starts sein wird, steht wie schon gesagt in den Sternen. Doch sich in Trainingsbekleidung auf dem Feld zu bewegen und zu zweit die Kugel laufen zu lassen, fühlt sich zumindest mehr nach Fußball an als das Programm der vergangenen vier Monate.

Das bestand ausschließlich aus individuellen Laufeinheiten und Workouts. Um miteinander Kontakt zu halten, treffen sich die Meinerzhagener Westfalenpokalsieger nach wie vor einmal wöchentlich virtuell. Mittels des Videokonferenz-Dienstes Zoom schalten sich die Kicker dann zu einer Trainingsgruppe zusammen und absolvieren gemeinsam Kraft- und Stabilisationsübungen.

Die Fußballer haben gelernt, in Pandemie-Zeiten mit wenig einigermaßen zufrieden zu sein. „Wir sollten doch schon froh darüber sein“, stellt Mutlu Demir fest, „dass sich wenigstens die Kinder wieder alle gemeinsam bewegen können...“

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