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Aufatmen nach dem Corona-Schreck

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Von: Thomas Busch

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Nik Kunkel (RSV Meinerzhagen)
Nik Kunkel (rechts) und Co. standen am Dienstag erstmals wieder auf dem Trainingsplatz. © Thomas Busch

Nachdem zwei Corona- und zwei Quarantänefälle zur Absage des Spiels in Paderborn am vergangenen Sonntag geführt hatten, hat sich die Situation beim RSV Meinerzhagen wieder normalisiert.

Meinerzhagen – Fußball-Oberligist RSV Meinerzhagen atmet auf: Weil weitere Positiv-Tests glücklicherweise ausblieben, konnte Trainer Mutlu Demir seine Schützlinge am Dienstagabend erstmals wieder zum Mannschaftstraining versammeln. Eine der beiden vorsorglich unter Quarantäne gestellten Kontaktpersonen mischte dank grünen Lichts aus dem Gesundheitsamt bereits wieder mit. Die zweite Kontaktperson wird voraussichtlich an diesem Donnerstag ins Teamtraining zurückkehren.

Die beiden mit dem Coronavirus infizierten Akteure müssen noch bis zum 16. November im Wartestand verharren. Gute Nachricht dabei: Das Duo, das zur allgemeinen Erleichterung ohnehin nur verhältnismäßig milde Symptome gezeigt hatte, befindet sich auf dem Weg der Besserung und dürfte – ein negatives Testergebnis in der kommenden Woche vorausgesetzt – im nächsten Punktspiel am 20. November gegen den SC Westfalia Herne wieder dabei sein.

Nicht ungelegen kommt dem RSV Meinerzhagen im Kontext der jüngsten Entwicklung natürlich der Umstand, dass er am bevorstehenden 12. Oberliga-Spieltag turnusmäßig spielfrei hat. So wird in dieser Woche nur noch am Donnerstagabend trainiert, ehe in der kommenden Woche mit drei Trainingseinheiten die Vorbereitung auf das Herne-Spiel und den Jahresendspurt beginnt.

Für die bis zur Winterpause noch anstehenden fünf Partien – das Nachholspiel in Paderborn wird noch in diesem Jahr über die Bühne gehen – ist für Mutlu Demir die Darbietung des Duells mit Preußen Münster II (2:1) die Messlatte. „Ein guter Gegner, gegen den wir in einem guten Oberligaspiel eine gute Leistung gezeigt haben“, blickt der RSV-Trainer noch einmal auf den vom 31. Oktober datierenden zweiten Saisonsieg zurück. Weitere im Abstiegskampf überlebenswichtige „Dreier“ sollen bis Weihnachten noch folgen, wobei die Meinerzhagener bei diesem Ansinnen auch wieder auf Leo Becker zurückgreifen können. Denn der im Sommer aus Kierspe gekommene Abwehrspieler trainiert nach auskurierter Oberschenkelverletzung wieder mit der Mannschaft.

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