RWL zu Gast beim Neuling mit Gütesiegel

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Hendrik Dunkel klärt per Kopf: In der Defensive können die Rot-Weißen freilich gegenüber dem Saisonauftakt noch einen Zahn zulegen.

Lüdenscheid - RWL-Trainer Marco Sadowski ist vor dem zweiten Spieltag der Bezirksliga 5 und dem Gastspiel bei Neuling LWL sicher: „Diese Aufgabe wird superschwer.“

Der Auftaktspitzenreiter der Fußball-Bezirksliga 5 ist am Sonntag um 15 Uhr zu Gast bei Aufsteiger SC Listernohl-Windhausen-Lichtringhausen. Der trägt seine ersten fünf Saisonspiele aber nicht in Neu-Listernohl, sondern auf der Sportanlage in Weltringhausen – gelegen zwischen Windhausen und Lichtringhausen – aus.

Für Rot-Weiß Lüdenscheid sicher kein Vorteil, denn die Kunstrasenanlage ist eine veraltete mit Quarzsandfüllung. „Das passt mir gar nicht“, sagt der RWL-Coach, „aber wir können das nicht beeinflussen.“ Doch nicht nur der Untergrund macht die Aufgabe beim Neuling, der für die Bergstädter ein unbeschriebenes Blatt ist, schwierig. Zum Saisonauftakt pausierte LWL, erreichte aber im Test beim Staffel-6-Bezirksligisten VfL Schwerte ein beachtliches 1:1-Remis.

Und auch sonst eilt der Truppe vom bestens bekannten Trainer Jörg Rokitte ein beachtlicher Ruf voraus: „Ein junges Team, das mit hohem läuferischen Aufwand und Tempo spielt, technisch und taktisch gut ausgebildet ist und sehr variabel arbeitet: Manchmal hoch pressend, dann wieder abwartend“, hat Sadowski Respekt vor den Hausherren. Die landeten in der Sommerpause mit der Verpflichtung des aus Rönkhausen stammenden Aachener Regionalliga-Keepers Jonas Ermes ihren „Königstransfer“. Bekannt im LWL-Aufgebot ist auch der ehemalige Wattenscheider Jugendbundesligakicker und Ex-Attendorner Thomas Jantz, ansonsten hat Rokitte ein ganz junges und heißes Team um sich versammelt.

Startelf-Plätze sind noch nicht vergeben

Doch auch Rot-Weiß sieht sich trotz der Ausfälle von Klatt (fehlt letztmals wegen Urlaubs), El Hadje, Rizzi (beide Urlaub) und Jindou (Magen- und Darmgrippe) gut gewappnet. „Wir haben sicher eine gute Mannschaft beisammen“, ist Sadowski nach dem gelungenen Auftakt zuversichtlich, zumal die beim 5:2 über Niederschelden noch aufgetretenen Schwachpunkte aufgearbeitet wurden. „Normalerweise gibt es keinen Grund, die Startformation zu wechseln“, drückt der Coach seine Zufriedenheit über den Start aus, sagt aber auch: „Ich treffe manchmal kurzfristige Entscheidungen aus dem Bauch heraus.“ Ergo: Die Startelf-Plätze sind noch nicht vergeben.

RWL:  Brackmann, Forkel – Dunkel, Katsaros, Besirlioglu, Ndoumi Kemadjou, Sattler, Sommer, Scheerer, El Alami, Klukowski, Schönrath, Urbas, Güzelcümbüs, Mazzola, Adams, Maatalla, Vassos

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