Fußball

Rot-Weiße überzeugen am Hemberg

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Aufmerksam, gallig, zweikampfstark und meistens eine Fußspitze eher am Ball als der Gegner: Innenverteidiger Marc Linneboden (links) machte am Hemberg ein richtig gutes Spiel.

Als Schiedsrichter Tobias Franke die Partie auf dem Naturrasen des Hemberg-Stadions abpfiff, versammelte Bayram Celik sein Team vor der Gästebank. Kurz und knapp signalisierte der Coach von Rot-Weiß Lüdenscheid seinen Schützlingen, dass er absolut einverstanden war mit einem beherzten Auftritt gegen den Westfalenligisten FC Iserlohn, der gegen den Landesligisten aus der Bergstadt erst kurz vor Schluss durch einen Szostak-Treffer zum 1:1 eine Niederlage abwendete.

Iserlohn - „Das war heute definitiv ein Schritt nach vorne. Ein großer Schritt sogar“, betonte Bayram Celik, „die Jungs haben es gegen einen guten Gegner richtig gut gemacht. Ich bin sehr zufrieden.“ Nach dem eher enttäuschen Doppeltest eine Woche zuvor – einer 1:5-Niederlage beim Westfalenligisten SV Hohenlimburg hatten die Rot-Weißen ein mühsames 3:2 gegen den Bezirksligisten TuS Ennepe folgen lassen – hinterließen die Lüdenscheider am Hemberg einen sehr anständigen bis guten Auftritt. Nach den ersten 20 Minuten, die der Westfalenligist diktierte, fand das Celik-Team im Mittelfeld deutlich besser Zugriff. Die Laufbereitschaft stimmte, das Defensivverhalten wurde vor einer guten sortierten Viererkette besser und besser und nach vorne setzten die Bergstädter nach Balleroberung immer wieder mal Nadelstiche. Die Iserlohner, bei denen Trainer Max Borchmann auf mehrere Akteure verzichten musste, wurden so vor eine Aufgabe gestellt, deren Lösung ihnen sichtlich schwer fiel.

Weil der FCI in der Anfangsphase drei richtig gute Möglichkeiten durch Slimi, Janetzki und Bouaich verbaselte und ebenso stark nachließ, wie er angefangen hatte, war die Pausenführung der Rot-Weißen keine unverdiente. Leeroy Boatey düpierte den weit vor seinem Kasten stehenden Iserlohner Torhüter Dreesen mit einem sehenswerten Treffer aus geschätzten 30 Metern (32.).

Nach dem Seitenwechsel ruhten sich die Rot-Weißen keineswegs auf der knappen Führung aus und fuhren den einen oder anderen Angriff, allerdings fehlte im letzten Drittel die Entschlossenheit. Auf der Gegenseite verpasste Slimi den Ausgleich (68.), den letztlich Christian Szostak doch noch erzwang (87.). Benger hätte in der Nachspielzeit auf 1:2 stellen können, nach einem Konter aber hatte ihn beim Abschluss die Kraft verlassen.

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