Fußball

Sieg Nummer fünf im Visier

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Einsatz in Schwelm wegen einer Grippe gefährdet: Mark Sattler (links).

Kreisgebiet - Der TuS Grünenbaum ist erst am kommenden Donnerstag wieder im Nachholspieleinsatz, weil am Wochenende im Gevelsberger Stefansbachtal-Stadion das traditionelle Oktoberfest des Fördervereins über die Bühne geht. Deshalb ist vom heimischen Duo in der Fußball-Bezirksliga 6 nur der aktuelle Tabellenzweite Rot-Weiß Lüdenscheid im Einsatz ist und seine weiße Weste behaupten möchte.   

VfB Schwelm - RW Lüdenscheid (Sonntag, 15 Uhr, Stadion Am Brunnen, Hauptstraße 156):  Fünfter Saisonauftritt der Lüdenscheider Rot-Weißen in der Staffel sechs und Trainer Martin Rost peilt den fünften „Dreier“ an. „Wir wollen auch beim starken Aufsteiger gewinnen“, verkündet Rost selbstbewusst vor dem Gastspiel auf dem Naturrasen. Dabei weiß der RWL-Coach zu genau, dass der sportliche Trend in den letzten Wochen bei seinem Team eher nach unten zeigte: „Aber wir haben das deutlich angesprochen, wir wollen zurück zu mehr Ballbesitz, Dominanz und Zweikampfstärke, denn das können wir“, nimmt er seine Mannschaft in die Pflicht. Gerade die Dominanz war zuletzt spürbar flöten gegangen und die Bergstädter haben auch ihre einstige Stärke des druckvollen Flügelspiels bis zur Grundlinie eingebüßt.

Darauf hatte Rost beim schmeichelhaften 1:0 gegen Türkiyemspor Hagen mit der Versetzung von Kapitän Dissing auf die linke Außenbahn reagiert, doch der „Zehner“ hatte keine Belebung gebracht, sondern vielmehr deutlich gemacht, dass das Spielfeldzentrum sein zu Hause ist.

Möglich aber, dass der Lüdenscheider Coach, der extra eine Abschluss-Übungseinheit auf den Nattenberg-Naturrasen verlegte, um sein Team vom physikalisch berechenbaren Kunstrasen etwas zu entwöhnen („richtig auf die Verhältnisse können wir uns aber erst am Sonntag einstellen“) sogar die taktische Ausrichtung verändert und mit Raphael Schwarzer eine zweite Spitze aufbietet.

„Ich weiß, in welche Himmelsrichtung es geht, mehr aber konkret nicht“, sagt Rost über den Gegner, dem er aber mit viel Respekt begegnet: „Der VfB ist super in die Saison gestartete, nach vier Spielen noch unbesiegt, das ist für einen Aufsteiger schon enorm stark.“ Die wenigen Informationen über die Truppe von Trainer Marco Menge besagen, dass die Schwelmer viel mit langen Diagonalbällen auf schnelle Spitzen arbeiten. Gerade in vorderster Linie sorgt mit dem jungen Ex-Wuppertaler Marco Fuhrmann der Neuzugang aus Ronsdorf für viel Furore, unterstützt von Samuel, Graziano oder Allouch.

 „Wir warten das Abschlusstraining ab, für welche Taktik wir uns entscheiden“, sagt Rost, kann aber nicht auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Neben dem gesperrten Neuke fehlt nämlich auch Keeper Brackmann (beruflich verhindert) auf jeden Fall. Angeschlagen sind zudem Breitenbach (Daumenverletzung) und Sattler (Grippe).

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