Gäste nicht am Tabellenplatz messen

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Nach langer Verletzungspause darf auch RWL-Routinier Piero Rizzi wie in Drolshagen wieder auf einen Kurzeinsatz hoffen.

Lüdenscheid - Der Gegner heißt Germania Salchendorf und muss als aktueller Tabellenzwölfter nach unten auf den Tabellenkeller schauen. Doch Gastgeber Rot-Weiß Lüdenscheid könnte am Sonntag (15 Uhr, Nattenberg-Kunstrasen) keinen größeren Fehler machen als die Siegerländer an eben diesem Tabellenplatz zu messen.

Vielmehr müssen sich die Schützlinge von Trainer Marco Sadowski vor Augen halten, was die Germanen in der „verrückten achten Liga, in der wirklich jeder jeden schlagen kann“ wirklich sind: Eine spielerisch starke Truppe mit hoher technischer Veranlagung, die vor Saisonstart von den Ligatrainern zum Topfavoriten ernannt worden war, aber in der gesamten Hinserie nicht „aus den Puschen“ gekommen ist. Inzwischen hat sich die Mannschaft von Trainer Thomas Scherzer aber gefangen. In der Bilanz der vorangegangenen fünf Spieltage haben die Germanen mit zehn Punkten gegenüber nur vier Zählern der Rot-Weißen klar die Nase vorn.

 Deshalb warnt auch Sadowski davor, die Gäste zu unterschätzen. „Dazu gibt es gar keinen Grund, ich habe mir auch noch einmal Sequenzen aus dem Hinspiel angeschaut und muss sagen, dass Salchendorf ein bärenstarkes Team hat, das hinten sehr kompakt steht und dann den Ball mit spielerischen Mitteln nach vorn bringt“, zeigte sich der RW-Coach beeindruckt von der Qualität der Klöckner, Majewski, Schaefer und des torgefährlichen Rigau Badenas im Mittelfeld sowie der Durchschlagskraft des Offensivtrios Schilk, Völkel und D’ Aloia.

„Nachdem wir mit dem Sieg in Drolshagen unsere lange Durststrecke überwunden haben, ist jetzt die Rückkehr zu einer Erfolgsserie sicherlich wünschenswert, aber keineswegs selbstverständlich. Mir ist es wichtig, dass wir zu einer Formstabilität zurückkommen, daran anknüpfen, was wir zuletzt gegen Rothemühle und beim Sieg in Drolshagen gezeigt haben“, sagt der Coach.

 Besonders hat ihn am Vorsonntag natürlich gefreut, dass seine Mannschaft endlich einmal wieder zu Null gespielt hat. „Verdienst einer disziplinierten Vorstellung“, weiß Sadowski und hofft, dass dies auch zur Grundlage für ein positives Spiel gegen die Salchendorfer wird. „Wir müssen geduldig sein müssen, denn wir werden sicher nicht so viele Torchancen kreieren können wie zuletzt. Nutzen wir unsere Chancen besser, haben wir eine Chance. Stimmt die Leistung, kann ich aber auch mit einem Punkt gut leben“, zeigt sich der Coach geduldig. Ins Aufgebot der Vorwoche kehrt Keeper Brackmann zurück, nach wie vor fehlen Breitenbach, Adams und Dér.

RWL: Noll, Brackmann – Dunkel, Sattler, Katsaros, Besirlioglu, Maatalla, Scheerer, Sommer, El Hadje, Schönrath, El Alami, Urbas, Rizzi, Klukowski, Klatt, Mazzola

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