Eishockey

Name Fleischer in aller Munde

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Daniel Weiß (rechts) trifft mit den Iserlohn Roosters am Freitagabend auf die Straubing Tigers.

Iserlohn – Fleischer. Dieser Name geisterte in den vergangenen Wochen immer wieder herum am Seilersee. Gemeint war Tim Fleischer, Nachwuchsstürmer der Iserlohn Roosters und, überraschend früh, einer der Leistungsträger in der Offensive. Insbesondere im Dezember wurden seine Leichtigkeit, seine Geschwindigkeit, aber auch seine Tore vermisst. Seit Mittwoch ist Fleischer wieder im Training in der Heimat, zurückgekehrt von der U20-Weltmeisterschaft im tschechischen Ostrava.

Dort gelang dem gebürtigen Iserlohner mit der deutschen Mannschaft der Klassenerhalt in der A-Gruppe. „Es war eine unglaublich gute Erfahrung, man hat sehr viel gelernt. Außerdem ist es natürlich ein ganz besonderes Erlebnis“, berichtet der Spieler.

Gekostet hat ihn dieses Event ein Weihnachtsfest, denn vom 17. Dezember bis 5. Januar durften die besten deutschen Eishockeyspieler sich zwar mit den Besten der Welt messen, aber mussten sich aufs Eishockey konzentrieren. Ab heute wird Fleischer dann am Seilersee wieder im Fokus stehen, zumindest bei seinem Trainer. Der freut sich sehr über die Rückkehr seines Stürmers. „Ich finde, Tim hat eine gute WM gespielt. Er wird die gemachten Erfahrungen jetzt bei uns einbringen können, das wiederum wird uns allen helfen“, so Jason O´Leary.

Der kann am Freitag gegen die Straubing Tigers (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) auch auf die Rückkehr von Chris Rumble hoffen, um dann mit sechs Verteidigern ins DEL-Wochenende gehen zu können. Hinter Jens Baxmann und Daine Todd stehen weiterhin  Fragezeichen, was den Zeitpunkt der Rückkehr in den Kader anbelangt. Das gilt auch für Marko Friedrich. Janik Möser haben die Adler Mannheim derweil in dieser Woche zurück nach Baden-Württemberg beordert. Im Tor setzen die Coaches erneut auf Andy Jenike, der – anders als zu Saisonbeginn – im internen Duell mit Anthony Peters die Nase vorn zu haben scheint. Und einen guten Torhüter brauchen die Sauerländer gegen die starken Niederbayern, die seit Wochen ihren tollen zweiten Platz verteidigen.

Die Gäste müssen zwar in den kommenden Wochen auf ihren Nummer-1-Torhüter Jeff Zatkoff verzichten (Unterkörper-Verletzung), haben aber mit Sebastian Vogl einen Ersatz, der nach 14 Ligapartien ebenfalls eine starke Fangquote von mehr als 92 Prozent aufweist.

Am Sonntag dann steht für die Sauerländer das Westderby bei den Krefeld Pinguinen an (16.30 Uhr), die zuletzt gegen Schwenningen und in Köln gewannen.

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