Roosters brennen auf den Ausgleich in der Serie

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Die Roosters wollen am Samstag in Nürnberg den zweiten Matchpuck abwehren und einen Showdown am Montag am Seilersee erzwingen.

Iserlohn - In weiten Teilen der Anhängerschaft, vor allem aber im Team der Iserlohn Roosters ist nach dem 4:2-Erfolg gegen die Nürnberg Ice Tigers am Donnerstagabend nicht nur die Hoffnung, sondern auch der Glaube an die Wende im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga zurück.

Am Ostersamstag (17.30 Uhr) wollen die Sauerländer bei den Franken mit aller Macht den zweiten Matchpuck abwehren, die Serie ausgleichen und ein siebtes Duell um den Halbfinal-Einzug am Montag erzwingen.

Fakt ist, dass die Roosters in Spiel sechs einen ähnlich leidenschaftlichen Auftritt aufs Eis bringen müssen wie am Donnerstag im Hexenkessel am Seilersee. Da wurde intensiv vor dem eigenen Kasten, aber auch vor dem Tor von Tyler Beskorowany gearbeitet, keine Scheibe abgeschenkt. Vor allem aber zeigten York und Co. die körperliche Präsenz, die sie zuvor beim 1:7-Debakel in Nürnberg vermissen ließen. In Spiel fünf wurden gegen die robusten Ice Tigers selbst harte Checks gefahren, die Intensität war eine völlig andere als zwei Tage zuvor. Auch die Pass- und die Produktionquoten der von Trainer Jari Pasanen neu formierten Reihen passten. Über 60 Minuten war es ein leidenschaftlicher Auftritt mit Herz. Und exakt jene Leidenschaft werden die Roosters auch in Nürnberg benötigen, um die Ice Tigers im eigenen Gehege zu zähmen.

In der Arena in Nürnberg haben die Sauerländer in den vergangenen zwei Spielzeiten bekanntlich keine guten Erfahrungen gemacht. Der letzte Sieg bei den Ice Tigers gelang im Januar 2013. Die Hoffnung aber ist groß, auch diese Negativserie am Ostersamstag beenden zu können. Denn nicht nur die Roosters stehen unter Druck, sondern auch die „Sabos“. Verlieren die Franken in eigener Halle, müssen sie am Montag wieder in das Tollhaus an den Seilersee. Es gibt für Reimer, Reinprecht, Heatley und Co. sicherlich schönere Orte, um den Ostermontag zu verbringen. „Um die Roosters in die Sommerpause zu verabschieden, braucht es auf dem Eis und auf den Rängen die volle Leidenschaft“, heißt es auf der Homepage der Ice Tigers, die die umkämpfte Serie nun unbedingt beenden und einen Showdown im Sauerland unbedingt vermeiden wollen.

Am Karfreitag machten sich die Roosters bereits auf den Weg nach Nürnberg. Mit im Bus saß Brad Ross, der allerdings noch immer über Rückenprobleme klagt und vermutlich keine Eiszeit erhalten wird. Im Tor wird mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder Mathias Lange stehen, der am Donnerstag sicherer Rückhalt war. Anlass für Jari Pasanen, die Reihen erneut umzustellen, gibt es nicht.

Radio MK übertragt die Partie der Roosters natürlich auch am Ostersamstag live. Es gibt aber auch Live-Bilder zu sehen. ServusTV zeigt eine Konferenz der beiden noch verbliebenen Viertelfinals Nürnberg Ice Tigers gegen die Iserlohn Roosters und Kölner Haie gegen die Eisbären Berlin.

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