Eishockey

Aufwärtstrend bestätigen   

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Will mit seinen Teamkollegen nach der Niederlage von München zurück auf den Erfolgskurs: Daniel Weiss.

Iserlohn – 39 von 52 Hauptrundenspielen haben die Iserlohn Roosters absolviert, und trotz eines deutlichen Aufwärtstrends in den letzten Wochen ist der Rückstand auf Platz zehn, den letzten Pre-Play-off-Rang, mit zwölf Zählern weiterhin enorm.

„Ich glaube nicht, dass diese Niederlage Spuren hinterlassen hat“, bilanziert Trainer Jason O´Leary derweil. Natürlich weiß der Cheftrainer der Sauerländer, dass die Niederlage von München die Serie seiner Mannschaft ruiniert hat, das aber habe noch keinen Einfluss auf das Selbstvertrauen der Mannschaft. „Ich beschreibe das immer als einen Schneeball, der ins Rollen kommt – in die eine und die andere Richtung. Die Jungs aber haben in dieser Trainingswoche nicht den Eindruck hinterlassen, als würde sich das positive Gefühl umkehren. Schließlich haben wir auch fünf Treffer erzielt.“

Dass die nicht ausgereicht haben, um am Ende auch Punkte mitzunehmen, hat alle genug geärgert. Dennoch zeigt auch die bisherige Januar-Bilanz, dass das Team auf einem guten Weg zu sein scheint. Nur gegen Mannheim und eben in München haben die Roosters bislang verloren.

Das Wochenende hat in puncto Pre-Play-offs ganz besondere Bedeutung. Man trifft auf zwei Mannschaften, die ebenfalls ihre Schwierigkeiten, aber in dieser Saison sehr positive Bilanzen gegen die Sauerländer haben. Heute empfangen die Sauerländer die Grizzlys aus Wolfsburg (19.30 Uhr/Eissporthalle am Seilersee). Am Sonntag reisen sie zum Westderby nach Düsseldorf-Rath. Erstes Bully ist um 14 Uhr.

Soll der Trend weiter nach oben gehen, müssen die Iserlohner jeweils Zählbares einfahren. Das weiß auch die Mannschaft, die aus den Fehlern des vergangenen Wochenendes lernen will. „Es geht ja auch darum, ehrlich mit sich zu sein. Wir haben deshalb in dieser Woche unsere Fehler analysiert und versucht unsere Lehren daraus zu ziehen. Deshalb haben wir versucht insbesondere an der Defensivbewegung und an unserem Zweikampf-Verhalten zu arbeiten“, erklärt Nachwuchsverteidiger Erik Buschmann.

Personell bleibt die Situation unverändert. Hoeffel, Friedrich und Todd werden fehlen, hinter Ryan O´Connor steht ein Fragezeichen. Nach seinem Ausscheiden in München konnte er nicht komplett trainieren, deshalb wird die letztendliche Entscheidung, ob ein Einsatz möglich ist oder nicht, erst heute fallen. Im Tor haben sich die Coaches für Andreas Jenike entschieden.

Gegen Wolfsburg haben die Roosters etwas gut zu machen. Nur zwei der letzten sieben Heimspiele konnten die Blau-Weißen für sich entscheiden. Allerdings gilt, die Niedersachsen haben derzeit wirklich keinen Lauf. Zwar konnte die Mannschaft ihr letztes Heimspiel gegen Bremerhaven nach Penaltyschießen für sich entscheiden, zuvor aber gab es drei Niederlagen. Wolfsburg ist vor allem in Unterzahl derzeit anfällig, kassierte zudem in den letzten drei Auswärtsspielen jeweils sechs Gegentore. Finden die Roosters zum zuletzt passablen Überzahlspiel und treffen dabei auch, dann hätte sie einen wichtigen Schlüssel zum Sieg in der Eishalle am Seilersee schon auf den Weg gebracht.

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