Eishockey, DEL

Roosters wollen in der Yayla-Arena ihren Negativtrend stoppen

Eishockey vor dem Tor
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Nach vier Niederlagen in Serie wollen die Iserlohn Roosters am Mittwochabend in Krefeld unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren.

Weiter geht es, Schlag auf Schlag: Am Mittwochabend um 20.30 Uhr sind die Iserlohn Roosters bei den Krefeld Pinguinen gefordert. Nach vier Niederlagen in Folge soll wieder ein Sieg her.

Iserlohn – Eine Steigerung war unverkennbar, auch, wenn das Ergebnis nicht das war, was sich Christian Hommel gewünscht hat. Das 3:4 nach Verlängerung gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven war die vierte Niederlage für die Sauerländer in Folge. Trotzdem waren die Roosters deutlich näher dran an der von sich selbst erwarteten Leistungsfähigkeit.

„Ehrlich gesagt, gab es schon das ein oder andere klare Wort in der Kabine“, sagt Stürmer Tim Fleischer in der Rückschau. Hommels Forderung nach einer echten Playoff-Leistung, idealerweise nach einem Auftritt wie in einem Spiel sieben, wurde erfüllt. „Natürlich geht es jetzt darum, diesen Weg fortzusetzen. Das darf nicht nur ein einmaliger Moment gewesen sein, die Jungs müssen in jedem Spiel so arbeiten, wie gegen Bremerhaven. Dafür muss auch der Trainer jetzt sorgen.“ Klartext.

Positiv ist allerdings auch, dass sich die Mannschaft selbst in die Pflicht genommen hat. Unabhängig von den Ansagen des Managers gab es ein Teammeeting, in dem über das jüngste Auftreten gesprochen wurde.

Roosters wollen in der Yayla-Arena ihren Negativtrend stoppen

„Es ist wichtig, dass auch wir uns mal zusammensetzen und Erwartungen untereinander formulieren“, meint Torhüter Janick Schwendener. Der wird zwar am Mittwochabend gegen die Krefeld Pinguine (20.30 Uhr/Yayla-Arena) nicht zwischen den Pfosten stehen, bekam nach seinem Match am Sonntag trotzdem für seine Leistungssteigerung ganz viel Lob. „Er hat einen richtig guten Job gemacht und gezeigt, was er wirklich drauf hat“, so Andy Jenike, der heute im Tor stehen wird.

Auch diese Aussage zeigt, dass beide sich als echtes Team verstehen. Natürlich hat auch Jenike Schwendeners Fehler im ersten Drittel nicht vergessen, letztlich zählt aber für ihn und die gesamte Mannschaft die Entwicklung im Spiel. Andy Jenike: „Persönlich verstehen wir uns wirklich gut, sind ein echtes Team. Gegenseitige Unterstützung, auch wenn wir letztlich Konkurrenten sind, gehört einfach dazu.“

Ob fehlerfrei oder nicht. Ehrlich gesagt, ist die Torhütersituation in der Tat nicht das Problem der Blau-Weißen. Auch gegen Bremerhaven gab es Fehler in der Rückwärtsbewegung. 3,6 Gegentore im Schnitt pro Spiel sind einfach zuviel, vor allem, weil die Sauerländer selbst aktuell nur 3,3 Tore erzielen. Daheim liegt der Gegentorschnitt sogar bei 4,0. Statistisch belegt ist auch, dass die Roosters den schlechtesten Torschnitt im letzten Drittel eines jeden Spiels haben. Knapp 42 Prozent aller Gegentore kassieren die Roosters zwischen der 41. und 60. Spielminute. „Defensive bedeutet Arbeit für die gesamte Mannschaft. Tore zu schießen, ist nicht das Wichtigste.

Unsere Arbeitsleistung muss einfach stimmen. Gegen Krefeld bekommen wir nichts geschenkt, wir werden sehr konzentriert sein müssen, dürfen niemanden unterschätzen und müssen sehr geduldig sein

Jason O‘Leary (Trainer Iserlohn Roosters)

Das gilt insbesondere für heute. „Unsere Arbeitsleistung muss einfach stimmen. Gegen Krefeld bekommen wir nichts geschenkt, wir werden sehr konzentriert sein müssen, dürfen niemanden unterschätzen und müssen sehr geduldig sein“, sagt Cheftrainer Jason O‘Leary.

Er hat sich natürlich das Montagsspiel der Pinguine gegen Düsseldorf gesehen, die genau das gleiche Problem hatten, wie die Roosters bei ihrer 3:6-Niederlage gegen die Pinguine. Trotz Führung gelang der DEG kein zweiter Treffer, Krefeld dagegen fand immer besser ins Spiel.

Bitter für Roosters: Alex Grenier fällt aus

Weil mit großer Wahrscheinlichkeit Top-Mittelstürmer Alex Grenier ausfallen wird, geht es vor allem darum, mit Intensität und Arbeitswillen zu Werke zu gehen. Dann könnte auch das Punkten gelingen, aber nur, wenn sich alle der Herausforderung bewusst sind.

Vater des Krefelder Erfolgs ist übrigens der ehemalige Roosters-Nachwuchscoach Boris Blank, der sicherte sich mit seinen Pinguinen im ISS-Dome schon den zweiten Erfolg im dritten Spiel. Blank wird auch heute an der Bande stehen, da der neu verpflichtete Trainer Clark Donatelli noch in Quarantäne ist und wahrscheinlich erst in der kommenden Woche sein erstes Training leiten kann..

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