Roosters unterliegen Haien im Westderby mit 0:2

Collin Danielsmeier fehlte den Roosters in Köln.

KÖLN - Solide gespielt, aber nichts gewonnen. Das kompakte Spiel der Kölner Haie bei der 0:2 (0:0, 0:2, 0:0)-Niederlage aus Iserlohner Sicht ließ den Roosters in der Kölnarena keine Chance. Mehr als einige wenige Schusschancen und zwei herausgespielte Gelegenheiten waren gegen die sehr kompakt auftretenden Haie nicht drin.

Leistungsgerecht: 0:0. Das war das Ergebnis nach einem Auftaktdrittel, das aus Roosters-Sicht beinahe optimal verlief. Defensivarbeit und Backchecking liefen nach Plan, zudem durchkreuzte das Pasanen-Team die besten Haie-Angriffe schon in der Entstehung. Nur drei Mal kam der Tabellenführer, der mit Stephens, Tripp und Moritz Müller auf drei Stammspieler verzichten musste, wirklich gefährlich vor den Kasten von Erik Ersberg. Der Schwede aber blieb in allen Situationen Sieger.

Der IEC hatte offensiv weniger zu bieten. Wie nicht anders zu erwarten, war es auch an diesem Nachmittag schwer, die Defensive der Haie zu erschüttern. Mulock, nach einem Zuspiel von Wolf, Frosch und Raedeke aber zwangen Haie-Keeper Denny aus den Birken zu vollem Einsatz. Die Sauerländer, die nur auf den am Bein verletzten Collin Danielsmeier verzichten mussten, durften bis dato mit ihrem Auftritt zufrieden sein.

Das änderte sich bis zur 34. Minute keinen Augenblick. Alles lief nach Plan, mit Ausnahme der eigenen Chancenverwertung. Die Schüsse von Orendorz und Frosch hätten platzierter sein müssen. Und dann trafen die Haie im Doppelpack binnen 80 Sekunden. Treffer eins erzielte Chris Minard (34.). Die Sauerländer, geschockt vom ersten Gegentreffer, verloren die eigene Linie, ließen sich zu tief ins eigene Drittel locken, so dass Björn Krupp bei seinem Schuss freie Bahn und keinen Gegenspieler hatte – 2:0 (36.). Zwar schaffte es das Roosters-Team, sich anschließend zu stabilisieren, zum Anschlusstreffer reichte es aber nicht.

Auch nicht, als Wolf in der 45. Minute den Außenpfosten traf. Es war die beste Gelegenheit der Sauerländer im Schlussdrittel. Kölns Minimalismus reichte einmal mehr, um das Ergebnis zu verwalten.

Unterdessen hat Stürmer Mark Bell die Roosters darüber informiert, dass er den Verein verlässt. Bell war im Sommer aufgrund einer Schulterverletzung durch die von der Liga vorgeschriebene sportmedizinische Prüfung gefallen. Daraufhin war er nicht von den Roosters lizenziert worden, der Vertrag verlor juristisch seine Gültigkeit. Neuerliche Vertragsverhandlungen zwischen beiden Parteien verliefen zuletzt ergebnislos. - MiHei

Haie: Aus den Birken – Lüdemann, Holmqvist; Krupp, Ankert; Tjernqvist, Zerressen; Blankart – Falk, Marvel Müller, Minard; Hagos, Ohmann, Riefers; Weiß, Gogulla, Robinson; Ticar

Roosters: Ersberg – Teubert, Raymond; Gödtel, Orendorz; Brennan, Jares; Kopitz – Sertich, Wolf, Mulock; York, Macek, Raedeke; Fischhaber, Hommel, Kahle; Foster, Frosch, Giuliano

Schiedsrichter: Schütz (Berlin), Yazdi (Neuss)

Tore: 1:0 (33:42) Minard (Ankert, Aus den Birken), 2:0 (35:02) Krupp (Marcel Müller, Weiß),

Strafminuten: Haie: 4, Roosters: 10

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