Eishockey

DEG bleibt der "Angstgegner" 

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Auch Goalie Sebastian Dahms konnte die vierte Roosters-Niederlage gegen die DEG in dieser Saison nicht verhindern. 

Iserlohn - Vierter Anlauf, vierte Niederlage: Die Düsseldorfer EG bleibt in dieser Saison ein „Angstgegner“ für die Eishockey-Cracks der Iserlohn Roosters. Die Landeshauptstädter siegten am Freitagabend mit 5:2 (0:0, 3:1, 2:1) am Seilersee.

Vor der Partie wurde Sasa Martinovic für sein 500. DEL-Spiel geehrt und im Anschluss die Vertragsverlängerung mit Stürmer Jake Weidner bekannt gegeben, auf dem Eis aber dominierte letztlich der Gast.

Das Spiel nahm von Beginn an ordentlich Fahrt auf. Nach 90 Sekunden fand Downs Rückpass keinen Abnehmer. Im direkten Gegenzug hatte Goalie Dahm Glück, dass ein Schuss knapp neben das Gehäuse gefälscht wurde. Es entwickelte sich eine schnelle und kämpferisch betonte Begegnung, in der gegen Huß Dahm die Hausherren vor einem Rückstand bewahrte.

Doch auch die Roosters hatten ihre Möglichkeiten. Florek bediente Friedrich und der hatte das offene Tor vor sich, verzog aber, Combs traf später nur die Maske von Daniel Bakala (16.).

Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischten die Düsseldorfer. Wie aus dem Nichts traf Lewandowski von der Bande die kurze Ecke ins Netz (27.). Dahm war die Sicht versperrt. Die Roosters zeigten sich unbeeindruckt. Erst scheiterte noch Friedrich frei vor Bakala, aber dann klingelte es auch im Gästegehäuse. Blank nahm aus dem Bullykreis Maß und traf in die rechte Ecke (29.). In Überzahl wollten die Hausherren das Spiel komplett drehen, doch konterte Düsseldorf, als Strodel Dahm nicht gut aussehen ließ. (32.). Die Sauerländer bewahrten keinen kühlen Kopf, warfen noch in Überzahl alles nach vorn und fingen sich durch Lewandowski das 1:3 (34.).

Auch im Schlussdrittel taten sich die Iserlohner schwer, klare Möglichkeiten zu erarbeiten. Die DEG wirkte robuster in den Zweikämpfen. So dauerte es, ehe Fischer bei einer ersten Chance nachrückte (48.), aber an Bakala scheiterte. Den Gästen fielen die Abschlüsse deutlich leichter. Picard brachte den Puck von der blauen Linie einfach mal in Richtung Tor und Bordson fälschte den Puck unhaltbar für Dahm zum 4:1 ab (52.). Das war mehr die Entscheidung. Bei den Roosters fehlte jetzt der Glaube an sich selbst. Zwar verkürzte Combs (60.), doch 13 Sekunden vor dem Ende schob Machacek den Puck zum 2:5 ins leere Tor.  - ag

Roosters: Dahm – Larsson, Eklund; Bonsaksen, Schmidt; Fischer, Martinovic – Weidner, Friedrich, Florek; Down, Brown, Combs; Jaspers, Costello, Caporusso; Shevyrin, Blank, Salmonsson

DEG: Bakala – Picard, Nowak; Haase, Marshall; Ebner, Burlon; Huß – Barta, Kammerer, Machacek; Weiß, Boyce, Lewandowski; Bordson, Dimitriev, Henrion; Laub, L. Niederberger, Strodel

Schiedsrichter:  Melia (Neuss), Piechaczek (Landsberg)

Tore: 0:1 (26:33) Lewandowski (Marshall, Haase), 1:1 (28:13) Blank (Schmidt, Salmonsson), 1:2 (31:54) Strodel (Weiß, Marshall/4-5), 1:3 (33:20) Lewandowski (Dimitriev, Haase), 1:4 (51:56) Bordson (Picard, Nowak), 2:4 (59:05) Combs (Fischer, Costello), 2:5 (59:43) Machacek (5-6)

Strafen: Roosters 4 – DEG 4

Zuschauer:  4967 (ausverkauft)

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