Sauerländer lassen zu viele Chancen aus

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Bruchlandung für Collin Danielsmeier (links) und die Iserlohn Roosters: Den Augsburger Panthern unterlagen die Sauerländer am Freitagabend mit 1:2.

Iserlohn - Hart gekämpft und doch verloren: Nach der Niederlage in Ingolstadt unterlagen die Iserlohn Roosters am Freitagabend den Augsburger Panthern mit 1:2 (0:1, 1:1, 0:0), hätten aber auch dieses Match für sich entscheiden können, wenn sie ihre Chancen genutzt hätten.

Von Mirko Heintz

Temporeich mit hervorragenden Gelegenheiten für beide Teams begann das erste Drittel, in dem die Sauerländer schon in der Anfangsphase in doppelter Überzahl auf dem Eis standen, trotz bester Gelegenheiten durch Petersen, Foster und Macek (Pfostenschuss) aber nicht zum Führungstreffer kamen. Nach überstandenem Unterzahlspiel waren die Augsburger dann oft einen Schritt schneller als die Roosters und kamen auch deshalb nach 14 Minuten durch Trevelyan zum 0:1. Wenige Augenblicke später verhinderte ein Torraum-Abseits den zweiten Panther-Treffer, danach blieb den Iserlohnern trotz weiterer guter Gelegenheiten durch Foster, Macek und Raedeke der Ausgleich im ersten Abschnitt versagt.

Ins Mitteldrittel startete das Pasanen-Team mit einer Unterzahl-Chance: Macek sah Ex-Panther Whitmore, doch der fand im starken Goalie Keller seinen Meister. Besser machte es auf der Gegenseite erneut Trevelyan: Als Dupont gerade von der Strafbank zurückkehrte, erhöhte der Augsburger auf 0:2 (24.). Doch der IEC zeigte sich unbeeindruckt, kämpfte weiter, erzwang erneut ein Powerplay und kam durch Dupont zum verdienten Anschluss (28.). Auch im weiteren Verlauf blieb es ein ausgeglichenes, spannendes DEL-Match mit Chancen auf beiden Seiten und zwei guten Torhütern, die mit tollen Saves bis zum Drittelende keinen weiteren Gegentreffer zuließen.

Das änderte sich auch im Schlussabschnitt nicht mehr – und das trotz zweimaliger Überzahl der Sauerländer. Chancen erarbeitete sich das Team, das durch Dylan Wruck einen erneuten Pfostenschuss hatte (49.), zwar, aber die Scheibe fand einfach nicht den Weg ins Tor. Immer wieder versuchten die Roosters, den Puck in die Enge vor dem Tor zu bringen, statt das Spiel auseinanderzuziehen und von der blauen Linie oder per Rebound erfolgreich zu sein. Hinzu kam, dass die Unparteiischen insbesondere in dieser Phase zahlreiche Fouls der Augsburger übersahen. In den Schlussminuten setzte sich dann das Abschlusspech in Gestalt von Connollys Lattenkracher und Maceks zweitem Pfostenschuss fort.

Roosters: Lange – Orendorz, Teubert; Danielsmeier, Liwing; Button, Lavallée – Foster, Dupont, Giuliano; Whitmore, Raedeke, Macek; Connolly, Wruck, Petersen; Friedrich, Bassen, Blank

Panther: Keller – Rekis, Woywitka; Lamb, Tölzer; Bettauer, Reiß – Caporusso, DaSilva, Trevelyan; Connolly, Machacek; Weiß, Carciola, Grygiel; Breitkreuz, Ciernik, Uvira

Schiedsrichter: Piechaczek (Finning), Yazdi (Neuss)

Tore: 0:1 (13:14) Trevelyan (DaSilva, Lamb), 0:2 (23:56) Trevelyan (DaSilva, Bettauer), 1:2 (27:41) Dupont (Petersen, Connolly/5:4)

Strafen: Roosters 8 – Panther 14

Zuschauer: 3990

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