Pasanen-Team bleibt Mannschaft der Stunde

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Auch am Freitagabend hatten die Spieler der Iserlohn Roosters wieder gut lachen.

ISERLOHN ▪ Die Iserlohn Roosters bleiben in der Deutschen Eishockey-Liga das Team der Stunde. Auch die Krefeld Pinguine wurden am Freitagabend nicht zum Stolperstein, vielmehr setzte sich das Pasanen-Team mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) durch.

Gegen den Angstgegner vom Niederrhein, der sie in der Vergangenheit schon so oft geärgert hat, starteten die Iserlohner mit voller Kraft und erwischten die Pinguine im Tiefschlaf. So jubelte die Eissporthalle schon nach 86 Sekunden zum ersten Mal, weil Frosch per Schlagschuss erfolgreich war, nachdem Connolly den Krefeldern die Scheibe abgeluchst und Mulock den völlig freistehenden Torschützen per Traumpass in Szene gesetzt hatte. Auch im weiteren Verlauf blieben die Roosters die Ton angebende Mannschaft, wobei sie bei Piettas Pfostentreffer freilich Glück hatten. Im weiteren Verlauf fehlten die hundertprozentigen Torgelegenheiten – die Defensivformationen beider Teams waren zu gut aufgestellt. Dass Krefeld dennoch zum Ausgleich kam, war Piettas gutem Auge und dem Torriecher des lange verletzten Vasiljevs geschuldet, der aus kürzester Distanz zum 1:1 erfolgreich war (16.) – übrigens nicht unverdient, obwohl die Sauerländer im Auftaktdrittel die etwas bessere Mannschaft waren.

Durchgang zwei kam an die Qualität des ersten Abschnitts nicht heran. Beide Teams mühten sich, egalisierten sich aber gegenseitig. Zudem ließen die Iserlohner in den ersten sechs Minuten zwei Überzahlsituationen ungenutzt, ehe das dritte Powerplay endlich den erhofften Erfolg brachte. Clark saß 29 Sekunden auf der Strafbank, als Raymond nach guter Sertich-Vorarbeit per Schlagschuss von der blauen Linie zum 2:1 traf (38.). Der verdiente Lohn harter Arbeit, denn auch ohne die verletzten York und Wolf waren die Roosters bereit, mehr für einen Sieg zu investieren als die Gäste.

Im Schlussdrittel blieb das Spiel bei „Fünf gegen Fünf“ ausgeglichen, in Überzahl aber hatten die Sauerländer nach anfänglichen Problemen ein hervorragendes Händchen. So in der 46. Minute, als Connolly und Raedeke es schafften, die Scheibe in der Zone der Krefelder zu halten und Mulock mit einem erneut guten Zuspiel in Szene zu setzen. Dieser konnte die Scheibe frei vor dem Tor annehmen und sich die Ecke aussuchen – 3:1. Danach brachten die Roosters die Punkte souverän nach Hause und trafen 39 Sekunden vor dem Ende erneut durch Mulock sogar noch zum 4:1 ins leere Tor. – MiHei

Iserlohn Roosters: Ersberg – Raymond, Brennan; Orendorz, Teubert; Jares, Kopitz; Danielsmeier – Sertich, Raedeke, Macek; Connolly, Frosch, Mulock; Foster, Giuliano, Gödtel; Fischhaber, Dupont, Hommel

Krefeld Pinguine: Duba – Fischer, St-Pierre; Meyers, Mebus; Akdag, Robar; Hanusch – Pietta, Clark, Courchaine; Driendl, Vasiljevs, Blank; Voakes, Méthot, Perrault; Kretschmann, Verwey, Schymainski

Schiedsrichter: Aumüller (Planegg)/Jablukov (Berlin)

Tore: 1:0 (1:26) Frosch (Mulock, Connolly), 1:1 (15:08) Vasiljevs (Driendl), 2:1 (37:09) Raymond (Sertich/5:4), 3:1 (45:07) Mulock (Connolly, Raedeke/5:4), 4:1 (59:21) Mulock (Dupont/Empty Net)

Strafen: Roosters 0 – Pinguine 10

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