Roosters siegen in Hamburg 5:2 und sichern Heimvorteil

+
Nick Petersen und die Roosters drehten am Freitagabend in Hamburg im Schlussabschnitt groß auf, drehten nach 1:2-Rückstand den Spieß noch um zu einem 5:2-Sieg.

HAMBURG - Die Iserlohn Roosters haben am Freitagabend ein weiteres Etappenziel erreicht: Bei den Hamburg Freezers gewannen die Sauerländer mit 5:2 (0:0, 1:1, 4:1), und somit steht bereits vor dem abschließenden Hauptrundenspiel am Sonntag gegen die Kölner Haie fest, dass die Blau-Weißen mindestens Dritter werden, damit in der Play-Off-Viertelfinalserie den Heimvorteil genießen.

Ohne den gesperrten Teubert, die erkrankten Dupont und Shevyrin, sowie den angeschlagenen Côté agierten die Gäste zunächst abwartend, bemüht darum, wenig Offensives des Gegners zuzulassen. Das machten sie fast perfekt, denn herausgespielte Gelegenheiten hatten die Gastgeber kaum einmal. Lediglich David Wolf tauchte einmal frei vor Keeper Lange auf, Top-Gelegenheiten der Sauerländer blieben aber ebenfalls Mangelware. Nur als Petersen Friedrich schickte, der mit der Rückhand schlenzte, aber an Hamburgs Goalie Kotschnew scheiterte, hielten die Fans der Kühlschränke kurz den Atem an.

Aber zu Beginn des zweiten Drittels durften als erstes die Sauerländer jubeln: Da schickte Caporusso Macek per Alleingang in Richtung Kotschnew, der keine Chance hatte, den Puck abzuwehren (22.). Anschließend verpassten es beide Mannschaften im Powerplay Akzente zu setzen, und es sah fast so aus, als könnten die Roosters den kleinen Vorsprung in die zweite Pause retten. Dann aber schlug Garrett Festerling zu – 1:1 (39.).

Im Schlussabschnitt konnte sich zunächst kein Team entscheidend in Szene setzen, ehe Mitchell einen Moment zu viel Platz hatte und per Schlagschuss die erste Führung für die Gastgeber erzielte (47.). Anschließend wogte die Partie auf und ab, hatten die Freezers, die ihr Heil weiter in der Offensive suchten, die etwas besseren Gelegenheiten, fehlte den Roosters die eine gute Chance, um noch einmal zum Abschluss zu kommen. Dachte man – dann aber kam der große Auftritt von Nick Petersen, der nicht nur vorbei an einem Freezers-Verteidiger, sondern auch durch die Beine von Kotschnew das 2:2 verbucht. Es war der Anfang von 93 ganz starken Sekunden und zwei weiteren IEC-Toren, die für den Sieg und das Heimrecht in den Playoffs reichen sollten. Macek und noch einmal Petersen trafen, bevor Kapitän York 94 Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer ins leere Tor den Sieg endgültig perfekt machte. - MiHei

Freezers: Kotschnew – Spang, Brocklehurst; Roy, Schmidt; Sullivan, Brett Festerling, Klassen – Dupuis, Oppenheimer, Krämmer; Wolf, Flaake, Müller; Garrett Festerling, Davies, Jakobsen; Sertich, Mitchell, Madsen

Roosters: Lange – Raymond, Lavallée; Périard, Orendorz, Sylvester, Button – York, Friedrich, Petersen; Jaspers, Caporusso, Macek; Bassen, Connolly, Blank; Hamill, Ross

Schiedsrichter: Krawinkel (Moers), Schukies (Herne)

Tore: 0:1 (21:51) Macek (Caporusso, Périard), 1:1 (38:21) G. Festerling, 2:1 (46:10) Mitchell (Jakobsen), 2:2 (55:06) Petersen (York, Lavallée), 2:3 (56:12) Macek (Caporussa), 2:4 (56:39) Petersen (York, Friedrich), 2:5 (58:26) York (Lavallée, Petersen/EN)

Strafminuten: Freezers 6; Roosters 2

Zuschauer: 12 714

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare