Roosters setzen Serie in München fort

+
Die Iserlohn Roosters um Michael Brennan (am Puck) und Lasse Kopitz setzen ihre Serie in der DEL fort. Am Sonntag gewann das Pasanen-Team beim EHC Red Bull München mit 2:0.

MÜNCHEN -  Die Iserlohn Roosters setzen ihre Aufholjagd im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze fort: Nach dem 4:1-Erfolg über die Krefeld Pinguine legte das Pasanen-Team am Sonntag nach und gewann beim EHC Red Bull München in der Olympiaeishalle mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0). Für die Mannschaft vom Seilersee war es im vierten Aufeinandertreffen mit den Münchnern der erste Sieg.

„Wir haben unser Spiel nach dem ersten Drittel adjustiert und in den weiteren 40 Minuten waren wir die deutlich bessere Mannschaft“, äußerte Cheftrainer Jari Pasanen zum vierten DEL-Sieg in Serie. Basis zum Erfolg war eine konsequent stehende Verteidigung und ein aufmerksamer Goalie Erik Ersberg, dem gegen die stärkste DEL-Offensive ein Shutout gelang. „Grandios, was er gehalten hat“, so Coach Pasanen zur Leistung des Schweden, der sich kurz vor Schluss bei seinen waghalsigen Paraden eine Verletzung zuzog – eine Diagnose steht noch aus.

Die Führung für die Roosters besorgte Tyson Mulock (31.), als er die Scheibe an EHC-Goalie Reimer, der Fosters Schlagschluss nur hatte abklatschen lassen können, im Tor unterbringen konnte. Ganz ähnlich fiel auch der zweite Treffer (41.): Brennan zog aus der Distanz ab, Sertich reagierte am schnellsten. In der Folgezeit drängten die Bullen auf den Anschlusstreffer: Doch mit Glück und Geschick überstanden die Iserlohner zwei Unterzahlsituationen. Zunächst musste Mulock (52.) in die Kühlbox, weil die Roosters zu viele Spieler auf dem Eis hatten und folgerichtig mit dem entsprechenden „Bench Minor“ bestraft wurden. Die tapferen Conolly, Brennan und Sertich überstanden für 13 Sekunden eine 3:6-Situation, als Kopitz (55.) und Jares (57.) ihre Strafen absitzen mussten. München riskierte anschließend mit dem sechsten Feldspieler weiterhin alles. Conolly (59.) versäumte ein „Empty-Net-Goal“, als er die Scheibe an den Pfosten setzte – doch es reichte auch so zum achten Sieg in den vergangenen neun Partien. „Dieser Lauf beflügelt uns natürlich, aber wir müssen auf dem Teppich bleiben“, äußerte Verteidiger Lasse Kopitz, der nach dieser Saison seine Karriere beenden wird und künftig als Schiedsrichter auf dem Eis aktiv sein will.

Red Bull: Reimer – Woziewski, Lewis; Brückner, Richmond; Petermann, Ritter; Keil – Barta, Urbas, Haydar; Bois, Sparre, Carciola; Duncan, Holzmann, Maurer; Hinterstocker, Seidenberg, Palmieri

Roosters: Ersberg – Raymond, Brennan; Jares, Kopitz; Orendorz, Teubert; Danielsmeier – Sertich, Raedeke, Macek; Connolly, Frosch, Mulock; Foster, Giuliano, Gödtel; Fischhaber, Dupont, Hommel

Schiedsrichter: Piechaczek (Finning)/Schütz (Berlin)

Tore: 0:1 (30:08) Mulock (Foster, Jares/5:4), 0:2 (40:27) Sertich (Macek, Brennan)

Strafen: Red Bull 3 – Roosters 4

Zuschauer: 3 371

Von Nico Schwarze

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare