Eishockey, DEL

Roosters gehen mit breiter Brust ins nächste Derby gegen Kölner Haie

Eishockeyspieler im Zweikampf
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Zwei Tage nach dem Sieg im Krimi in der Lanxess-Arena erwarten die Iserlohn Roosters die Kölner Haie nun zum nächsten Kräftemessen der Westrivalen am Seilersee.

Zwei Tage nach dem Sieg in Köln geht es für die Iserlohn Roosters schon wieder gegen die Haie - am Mittwochabend um 20.30 Uhr in der Eissporthalle am Seilersee.

Iserlohn – Was ist für diese Iserlohn Roosters in der laufenden Saison in der Deutschen Eishockey Liga möglich? Diese Frage stellen sich dieser Tage nicht nur die Fans, sondern auch die Journalisten und sogar die Mannschaftsverantwortlichen.

Spätestens seit Montagabend und dem Auswärtssieg in Köln muss man davon ausgehen, dass die Sauerländer in dieser Saison erfolgreich sein können. Obwohl die Mannschaft bei den Haien bis kurz vor Schluss mit zwei Treffern führte, den Ausgleich kassierte und dann im Penaltyschießen gewann, zeigt sich, dass sie sich in der Nordgruppe der DEL tatsächlich vor keinem anderen Team fürchten muss.

„Wir haben tatsächlich ein sehr gutes Spiel gemacht und haben es verdient gewonnen. Trotzdem haben wir in den 60 Minuten nicht konsequent genug gespielt, obwohl die Leistung des Teams und von Andy Jenike wirklich unglaublich war“, sagt Cheftrainer Jason O´Leary vor dem nächsten Aufeinandertreffen mit den Haien am Mittwochabend (20.30 Uhr) am Seilersee.

Roosters gehen mit breiter Brust ins nächste Derby gegen Haie

Vor allem ein Spieler dürfte sich auf das Back-to-back-Zusammentreffen mit den Domstädtern binnen 48 Stunden freuen: Taro Jentzsch. Nicht nur sein Alleingang vom eigenen Drittel bis zum gegnerischen Tor, in dem plötzlich der Puck einschlug, war mehr als bemerkenswert. Spätestens als sein abgezockter Penalty im Zeitlupentempo über die Torlinie trudelte, war der ehemalige U20-Nationalspieler, von dem Manager Christian Hommel Großes erwartet, der Held des Abends.

„Ich bin ja nicht derjenige, der regelmäßig Penaltys schießt. Deshalb habe ich gedacht, einfach zocken – und das hat ja auch geklappt“, so Jentzsch. Er gehört ohne Zweifel spätestens ab jetzt zu den meist gejagten Eishockeytalenten der Republik. In diesem Kontext muss man denn auch die Frage stellen, wie weit die anderen Vereine bei ihren Aktivitäten in puncto Abwerbung schon sind. Das gilt nicht nur für Jentzsch. Das gilt auch für Grenier, Bailey oder Whitney – vielleicht auch schon für Johnston. Sie werden im Fokus der finanzstarken Clubs stehen.

„Ehrlich gesagt ist das natürlich keine große Überraschung. Das beschäftigt uns schon über Jahrzehnte. Bei Erfolg rücken deine Spieler in den Fokus. Es kann natürlich sein, dass der eine oder andere abgeworben wird. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir den einen oder anderen Eckpfeiler halten können und wir auf ein positives zweites Jahr schauen können“, antwortet Christian Hommel auf die Frage, ob er sich Sorgen mache.

Im Tor steht wieder Andy Jenike

Schon im Sommer hatte der Sportliche Leiter durchblicken lassen, bei Leistungsträgern „Optionen“ geschaffen zu haben. Das aber ist kein Thema, mit dem sich Hommel jetzt beschäftigen will, dafür ist ihm die laufende Saison zu wichtig.

Die geht am Mittwoch weiter. Im Tor wird auch im zweiten Match gegen Köln Andy Jenike stehen. Baxmann und Ankert, so die Information von Cheftrainer O‘Leary, sind dabei. Taktisch wollen die Sauerländer vor allem daran arbeiten, die kleinen Fehler aus dem Montagabendspiel in Köln zu vermeiden.

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