Eishockey, DEL

Roosters erwarten den Südprimus aus Mannheim am Seilersee

Roosters-Spieler in der Pause
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Brent Aubin trifft mit den Roosters am Donnerstagabend auf Mannheim. Schon wieder!

Schon wieder Mannheim! Erst am Montag spielten die Iserlohn Roosters in der Quadratestadt. Am Donnerstag nun gibt der Südprimus seine Visitenkarte am Seilersee ab.

Iserlohn – Wer am Mittwochmorgen ganz früh mit dem Hund am Seilersee spazieren war, der konnte mit ein bisschen Glück beobachten, wie übermüdete und von zwei intensiven Matches geschlauchte Spieler der Iserlohn Roosters den Mannschaftsbus verließen, um ihr Equipment in die Kabine zu bringen.

Um etwa fünf Uhr kam der Tross aus Schwenningen an. Mit im Gepäck zwei Punkte aus den Partien in Mannheim und gegen die Wild Wings. „Natürlich wären auch mehr Punkte drin gewesen. Gerade in Schwenningen haben wir den Sieg so kurz vor Schluss verspielt. Dennoch sehe ich das Positive. In dieser Phase nehmen wir jeden Punkt gerne mit“, bilanzierte Cheftrainer Brad Tapper.#

Nicht nur mit den Ergebnissen, sondern auch mit den körperlichen Anstrengungen gehen die Spieler äußerst unaufgeregt um. „Natürlich sind alle geschlaucht, aber für uns ist das die spannendste Zeit der gesamten Saison. Wir spielen quasi Playoffs vor den eigentlichen Playoffs, weil wir uns noch mitten im harten Kampf um die Qualifikation befinden“, meint Torhüter Andy Jenike.

Roosters erwarten den Südprimus aus Mannheim am Seilersee

An die Partie am Montag in Mannheim (1:2-Niederlage nach Verlängerung) hat Christian Hommel fast nur gute Erinnerungen. „Ich bin nach dem Spiel in die Kabine gegangen und habe den Jungs gesagt, dass ich die Begegnung sehr genossen habe. Wir haben Gas gegeben, waren zweikampfstark und haben den Mannheimern ordentlich Paroli geboten. Wenn wir mal das Überzahlspiel weglassen, dann war das alles, was wir von dieser Mannschaft verlangen können“, lobte der Manager.

Eine ähnliche Leistung muss allerdings auch am Donnerstag her, wenn der Tabellenführer aus der Gruppe Süd zum Rückspiel als Gast an den Seilersee anrückt (19.30 Uhr).

Wir müssen in jedem Fall dumme Strafzeiten und Scheibenverluste vermeiden, die Zweikämpfe annehmen und noch eine kleine Schippe an Intensität drauflegen, dann klappt es vielleicht mit einem Sieg!

Marko Friedrich (Roosters-Stürmer)

„Gerade wenn man so viele Spiele in den Knochen hat, sind Kleinigkeiten entscheidend“, weiß Marko Friedrich aus eigener Erfahrung. Deshalb sei es umso wichtiger, eine körperlich und technisch starke Truppe wie Mannheim nicht in den Lauf kommen zu lassen. „Wir müssen in jedem Fall dumme Strafzeiten und Scheibenverluste vermeiden, die Zweikämpfe annehmen und noch eine kleine Schippe an Intensität drauflegen, dann klappt es vielleicht mit einem Sieg“, meint der Stürmer.

Umstellungen plant Brad Tapper nicht, was mit großer Wahrscheinlichkeit bedeutet, dass erneut Andy Jenike das Tor hüten wird und Erik Buschmann sowie Tim Fleischer als überzählige Spieler auf der Tribüne Platz nehmen müssen.

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