Eishockey, DEL

Iserlohn Roosters: Quarantäne beendet, aber kein Spiel in Straubing

Eishockeyspieler auf dem Eis
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Die Roosters spielen nun doch nicht in Straubing.

Das Spiel der Iserlohn Roosters in Straubing, das die DEL auf Dienstagabend nachterminiert hatte, muss erneut abgesagt werden.

Eine ebenso kurzfristige wie kurios anmutende Entwicklung und Spielansetzung hatte es am Montagabend gegeben.Über die Neuterminierung der wegen des positiven Corona-Befunds ausgefallenen Partien in Straubing und in Ingolstadt werde nach Ostern entschieden, hatte es noch am Karsamstag seitens der DEL geheißen.

Umso überraschender war am Ostermontag die Meldung, dass das Straubing-Spiel für Dienstag, 6. April, und die Partie in Ingolstadt für Donnerstag, 15. April, neu angesetzt worden seien.

Kurz darauf verschwand die entsprechende Meldung zwar wieder von der Internet-Homepage der DEL, am Montagabend war das Szenario, dass die Roosters bei einem „Go“ der Gesundheitsbehörde schon am Dienstag am Pulverturm spielen werden, gleichwohl wahrscheinlich.

Iserlohn Roosters: Doch kein Spiel in Straubing am Dienstagabend

Am Dienstagmorgen aber folgte dann die erneute Absage. „Das für Dienstagabend angesetzte Spiel in der Deutschen Eishockey Liga der Straubing Tigers gegen die Iserlohn Roosters muss erneut verschoben werden“, vermeldete der Verein, „nach dem Coronafall bei den Gästen liegt bislang noch keine Entscheidung des Gesundheitsamtes des Märkischen Kreises vor, ob die angeordnete Teamquarantäne für Iserlohn aufgehoben werden kann. Dadurch ist eine pünktliche Abreise der Roosters nach Straubing nicht möglich.“

Ein neuer Termin steht bislang nicht fest. Die Ligagesellschaft will das Spiel in Absprache mit den Clubs zeitnah nachholen. Wegen des Coronafalls war bereits das Auswärtsspiel von Iserlohn beim ERC Ingolstadt abgesagt worden.

Quarantäne beendet bei den Roosters

Die am durch das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises veranlasste Quarantäne für Spieler sowie Trainer- und Betreuerstab der Iserlohn Roosters ist vollumfänglich und mit sofortiger Wirkung durch das Gesundheitsamt beendet.

Sämtliche zuletzt vorgenommenen PCR-Testungen wiesen ein negatives Ergebnis auf, sodass das Kreisgesundheitsamt zu dem Schluss gekommen ist, dass bei dem fraglichen Fall keine SARS-CoV-2-Infektion vorliegen kann: Zwei nachfolgende PCR-Tests waren negativ und bei den vorherigen regelmäßigen und engmaschigen Testungen hatte es keine Auffälligkeiten gegeben. Vielmehr sei von einer Kontamination der Probe oder einem Fehler in der Laboranalytik auszugehen.

„Wir sind in erster Linie froh, dass alle Beteiligten gesund und wohlauf sind und dass wir uns wieder voll und ganz auf den Spielbetrieb fokussieren können“, sagt Christian Hommel, sportlicher Leiter der Sauerländer.

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