Rhönrad, Deutschland-Cup

Westfalen feiern einen Heimsieg

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Bei Deborah Bialas siegte letztlich die Nervosität. Sie kam bei ihrer Gerade-Kür nicht so durch wie erhofft. In der Klasse der 17- und 18-Jährigen belegte sie den 23. und letzten Platz. 

Lüdenscheid - Das Wochenende, es hatte Spuren hinterlassen. „Es hat alles einwandfrei geklappt, wir haben nur positive Rückmeldung von den Gästen erhalten“, stellte die Rhönrad-Abteilungsleiterin des TuS Grünewald, Melanie Fichtner, am Montag fest, „aber es war auch sehr, sehr anstrengend...“

Ein Opfer der Anstrengungen war am Sonntag Katharina Giller: Aufbau, Umbau, Auftritt bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften der Mannschaften – nach einem körperlich wie emotional fordernden Samstag war bei Giller am Sonntag die Luft raus. Beim Deutschland-Cup, dem höchsten Landesklasse-Wettkampf, den es in Deutschland gibt, landete Giller nach einer Übung, die vergleichbar sein sollte mit dem so guten Auftritt am Samstag bei den nationalen Titelkämpfen, es letztlich aber nicht war, auf dem 28. und letzten Platz in der Klasse der jüngeren Frauenklasse. 

Bei den Frauen ab 25 Jahren zeigte Marie Nagl eine bessere Kondition. Perfekt war die Übung nicht, doch in schwierigen Situationen rettete sie sich stets noch irgendwie. Platz 17 unter 21 Starterinnen war das beste Ergebnis aller Grünewalderinnen beim Deutschland-Cup. Nagl, die auch am Samstagabend beim Sprung fürs DVMM-Team des TuS überzeugte hatte, durfte zufrieden sein. 

Am Samstag in den Nachwuchsklassen des Deutschland-Cups hatten es die heimischen Starterinnen sehr schwer. „Auch hier war die Nervosität auf dieser Bühne natürlich groß, aber die Mädchen haben es gut gemacht. Wir sind zufrieden“, stellte Fichtner fest. Bei Deborah Bialas siegte letztlich die Nervosität. Sie kam bei ihrer Gerade-Kür nicht so durch wie erhofft. In der Klasse der 17- und 18-Jährigen belegte sie den 23. und letzten Platz. 

„Es hat alles einwandfrei geklappt, wir haben nur positive Rückmeldung von den Gästen erhalten“, stellte die Rhönrad-Abteilungsleiterin des TuS Grünewald, Melanie Fichtner, hier mit Mutter Annette, fest, „aber es war auch sehr, sehr anstrengend...“

„Aber eigentlich sind wir ja überall von der Erwartung her in diesen starken Feldern Kandidaten für den letzten Platz gewesen“, stellte Fichtner fest – alle Konkurrentinnen hatten sich vorher für den Cup in ihren Verbänden qualifizieren müssen. So war der vorletzte Platz von Vivien Dieckmann in der Klasse der 15- und 16-Jährigen – in diesem Fall Rang 24 – schon als echter Erfolg zu werten. Ihre Schwester Rabea Dieckmann (AK 13/14) turnte zwar für ihre Verhältnisse eine ausgezeichnete Übung (Fichtner: „Sie hat die Nervosität besiegt...“), doch auch sie landete auf dem 26. und letzten Platz. Die jüngste Grünewalder Starterin, Canan Yüksel (AK 12), kam nicht so gut durch, stürzte zweimal. Für sie stand Rang 31, auch der letzte Platz, zu Buche. 

Die Siege in den Gerade-Kür-Wettkämpfen, dem Kernstück des Deutschland-Cups, gingen an Kaya Straßberger (SV Kirchweyhe, AK 12 weiblich), Inken Albaum (SK Brilon, AK 13/14 weiblich), Franziska Wilsch (Bonner TV), Celina Schmidtke (SG Essen-Heisingen, beide AK 15/16 weiblich), Jenny Rietdorf (TSG Steglitz, AK 17/18), Jennifer Koch (Magdeburger SV, AK 19 bis 14 weiblich), Carla Kuhn (Berliner TS, AK 25 bis 29 weiblich), Bero Schröter (GW Darmstadt, AK 12 männlich), Jan Detlev Wussow (Neustädter LC, AK 13/14 männlich), Jonathan Damm (Neustädter LC, AK 15/16 männlich) und Leon Englert (TuS Damm, AK 17/18 männlich). 

Es gab auch noch einen Heimsieg: Die Mannschaft des Westfälischen Turnerbundes gewann beim Deutschland-Cup die Teamwertung bei den Erwachsenen und in der Gesamtklasse. Das freute dann auch die im WTB verankerte Abteilung des TuS Grünewald. 

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