Schrecksekunde für Vogler

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Ingo Vogler gab am Wochenende im Porsche richtig Gas.

Nürburgring -  Beim achten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fuhr das PoLe-Racing des Porsche Zentrum Lennetals mit den Piloten Wolfgang Kemper aus Menden sowie der Schalksmühler Ingo Vogler auf den 48. Gesamtrang im Feld der 151 Starter.

Am Steuer des Porsche 911 GT3-Cup bedeutete dieses zudem den 13. Platz in der Klasse der Specials bis 4000 ccm. Eine Schrecksekunde hatte Startfahrer Vogler am Ende der Einführungsrunde zu verzeichnen: „Kurz vor dem Startstrich bremste plötzlich alles ab. Ich war froh, dem vor mir fahrenden Peter Schmidt nicht ins Heck gerauscht zu sein. Ich konnte mich links neben ihn bremsen, kam fast zum Stillstand und wollte den ersten Gang einlegen. Doch dieser klappte nicht. Ehe das Getriebe mitspielte, sind locker zehn bis 15 Konkurrenten an mir vorbeigezogen. Von etwa Platz 60 aus startete ich dann ins Rennen.“

Im weiteren Verlauf lief es für den PoLe-Piloten deutlich besser, der bis auf Rang 30 vorfuhr. „Das Sonnenwetter war herrlich und das Rennen selbst war supergeil. Am Ende meiner beiden Stints gab es allerdings jeweils einige Unfallstellen, die den Rhythmus störten und die Rundenzeiten etwas nach oben schraubten.“ Kemper sagte: „Wir sind mit unserer Leistung und unseren Rundenzeiten zufrieden, das ist die Hauptsache. Wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht und unseren Porsche nach vier Stunden ohne eine Schramme ins Ziel gebracht. In diesem hochkarätigen Feld mit vielen Werksfahrern und -teams kann man sowieso nicht weit nach vorn fahren. Daher ist das Ergebnis ohnehin zweitrangig.“

Bei den Produktionswagen bis 2000 ccm war Björn Katthage vom Glück verlassen. Zusammen mit Michael Uelwer (Wuppertal) und Michael Bohrer (Merzig) teilte sich der Halveraner die Lenkradarbeit im Sesterheim Racing-Renault Clio. Das Trio markierte sowohl im Qualifying als auch im Rennen die schnellste Rundenzeit der Klasse. Doch ein technisches Problem vereitelte den möglichen Klassensieg.

„Kaum hatte ich für das letzte Renndrittel knapp in Führung liegend das Steuer übergeben, als das Ausrücklager des Getriebes brach“, sagte Katthage. „Wir haben in der Box versucht, das Problem zu beheben, aber es dauerte einfach zu lang. Kurz vor Schluss sind wir mit dem defekten Getriebe ins Rennen zurückgekehrt, um ins Ziel und in Wertung zu kommen. In zwei Wochen greifen wir wieder an.“

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