Reiten

Erschwerte Bedingungen und großer Jubel der Gastgeber um Felicitas Isken

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Nicole Nockemann zeigte gute Leistungen beim „Heimspiel“ in Wiblingwerde. Im Sattel von Jazz-Juwel (unser Foto) gewann sie am Sonntag die M**-Dressur.

Wiblingwerde – Das waren wahrlich erschwerte Bedingungen. Regenmassen und Sturm machten es den Pferdesportlern am Wochenende auf dem Hof Hegemann auf den Wiblingwerder Höhen bei nicht ganz so angenehmen Temperaturen nicht gerade leicht, gute Leistungen beim Turnier des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Märkische Höhen abzurufen.

„Das Wetter war zwischenzeitlich schon eine Katastrophe. Aber das können wir ja leider nicht ändern“, sagte Turnierleiterin Geraldine Hegemann-Malkus. Ihre Bilanz für das Wochenende fällt dennoch positiv aus: „Wir haben ein Rekord-Nennungsergebnis mit knapp 1000 geplanten Starts gehabt. Dass bei dem Wetter der eine oder andere Reiter lieber zuhause im Warmen bleibt und dann letztlich doch nicht kommt, kann man halt auch verstehen.“ 

Doch gerade in den höheren Dressurprüfungen in der Halle gab es am Wochenende kaum Einbußen im Höhendorf. Dort fanden die Reiter einmal mehr beste Bedingungen vor. Spannend war vor allem die S-Dressur. Am Ende hieß der strahlende Sieger Claudius Becher (Silberberghof) mit Le Choceur, der damit seinem Traum vom Goldenen Reitabzeichen ein Stück näher kam. Der Lüdenscheider Bodo Haase belegte auf Rasteau den fünften Platz. Nicole Nockemann vom gastgebenden Zucht-, Reit- und Fahrverein freute sich über Rang sieben. 

Die besten Reiter aus dieser Prüfung qualifizierten sich für die Kür am Sonntag. Dabei war der Jubel der Gastgeber besonders groß. Denn den Sieg sicherte sich souverän Janine Felicitas Isken (Märkische Höhen) auf Walk your Way (43,95). Vereinskollegin Nicole Nockemann, die zuvor auf Jazz-Juwel die M*-Dressur gewonnen hatte, belegte den fünften Platz (41,7). Andrea Haase vom RV Lüdenscheid wurde in der M**-Dressur auf Rondo Scalini Fünfte und in der schweren Kür am Sonntagnachmittag Sechste (41). 

Marlene Holzrichter gewinnt gleich drei Prüfungen

Bei den Nachwuchsreitern dominierte Marlene Holzrichter (Team Wörden). Die junge Reiterin ging mit ihren Ponys in fünf Prüfungen an den Start – drei davon, nämlich die beiden E-Springen und die E-Dressur am Sonntag, wusste sie zu gewinnen. Zudem gab es einen dritten Platz in einer weiteren E-Dressur am Samstag – tolle Ergebnisse für Holzrichter. „Ich glaube, uns ist wieder ein ganz guter Spagat zwischen Breiten- und Leistungssport gelungen“, freute sich Geraldine Hegemann-Malkus. Die mehr als 30 Prüfungen hätten jedem Reiter und auch den Zuschauern trotz des nicht freundlichen Wetters etwas geboten.

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