Turnierleitung zieht positive Bilanz zum Balve Optimum

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Die Ränge waren an allen vier Turniertagen in Balve gut gefüllt und sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Balve - Es war das alljährliche Spektakel, das sich alle Beteiligten gewünscht hatten. Dementsprechend strahlte Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen zum Abschluss des Balve Optimum am Sonntagnachmittag Zufriedenheit aus, ohne eine gewisse Bescheidenheit zu verlieren. Mehr als 20 000 Gäste pilgerten an den vier Turniertagen zu der Reitanlage am Schloss Wocklum. Eine Zahl, die kaum Wünsche offen lässt.

„Natürlich kann ich total zufrieden sein“, lautete das Fazit von Landsberg-Velen im Pressegespräch. Die Gräfin hatte mit ihrem Team einmal mehr enormen logistischen Aufwand betrieben, um für Sportler, Zuschauer und Funktionäre eine Veranstaltung der Superlative auf die Beine zu stellen. Insgesamt war das Budget für das Optimum in diesem Jahr auf 1,3 Millionen Euro angestiegen. Allein 330000 Euro davon waren Preisgelder, die an die Top-Athleten in den diversen Prüfungen ausgeschüttet wurden. „Ich bin wirklich glücklich über den Sport“, bekannte die Turnierleiterin – und ergänzte an die Adresse von Kristina Sprehe, Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl, die drei neben ihr sitzenden Top-Platzierten der Kür in der Dressur: „Ihr seid der Auslöser dafür, dass die Gäste kommen. Wir schaffen ja nur die Rahmenbedingungen.“

Und wer an den vier Tagen im Orletal vorbeischaute, der realisierte schnell, dass die es abseits des Spitzensports im Springstadion sowie im Dressur-Viereck einmal mehr in sich hatten. Die Ausstellermeile sorgte für dichtes Gedränge rund um die Arenen, die Wiesen rund um das Schloss Wocklum platzten aus allen Nähten, beherbergten tausende Autos, Lastwagen und Pferdeanhänger. Über die Besucherzahl von 20 000 freute sich Landsberg-Velen, gab aber auch zu: „Unsere Kapazitäten sind damit auch am Ende.“

Sportliche Höchstleistungen begeistern die Zuschauer

Erleichterung herrschte auch über den Umstand, dass es das Wetter gut mit den Optimum-Fans meinte. „Das Wetter ist in Balve ja immer ein kleiner Risikofaktor“, betonte die Turnierchefin. Abgesehen von einem kräftigen Regenschauer am Samstagmittag blieb es in Balve aber weitgehend sonnig und trocken bei sommerlichen Temperaturen.

Kein Grund zur Klage diesbezüglich also für Rosalie von Landsberg-Velen. Trotzdem ist der Ehrgeiz, es künftig vielleicht noch ein bisschen besser zu machen, bei ihr ungebrochen. „Wir versuchen die Rahmenbedingungen, auch die Parkplatzsituation, permanent zu überdenken und zu verbessern. Aber das ist nicht ganz einfach“, so die Gräfin.

Gelegenheit dazu, diesem Anspruch gerecht zu werden, hat die Turniergemeinschaft. Denn bekanntlich sind die Deutschen Meisterschaften noch mindestens bis zum Jahr 2020 fest nach Balve vergeben.

Balve Optimum 2015 - Erste Eindrücke

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