TTC reist zum Vizemeister

Zum Liga-Auftakt bewies das TTC-Doppel mit Wilfried Lieck und Peter Petrovics Nervenstärke: Die beiden gewannen ihre Partie nach fünf Sätzen – in Witten will das Duo die Bilanz ausbauen und mit dem Team für eine Überraschung sorgen. Foto: Schäfer

Altena -  Der Topfavorit trifft auf den Geheimfavoriten – und das bereits am zweiten Spieltag. Unter Druck steht da naturgemäß jenes Team, das in der Tischtennis-Verbandsliga von den meisten als Aufstiegsanwärter genannt wird. Und so muss der ETSV Witten gegen den Herausforderer aus Altena punkten, während Aufsteiger TTC ganz locker beim letztjährigen Vizemeister am Samstag (18.30 Uhr, Turnhalle Brennchenschule) aufspielen kann.

Beide hoch gehandelten Teams haben zum Saisonauftakt ihre Qualität unter Beweis gestellt: Die Wittener, die in der Vorsaison noch als SV Bommern firmierten und als Vizemeister in der Relegation den möglichen Oberligaaufstieg nur knapp verpassten, spielten bei der TTSG Lüdenscheid souverän auf und gewannen mit 9:1. Ebenfalls stark präsentierten sich aber auch die Burgstädter, die bei ihrem Heimdebüt als Neuling in der Klasse dem anderen Neuling Union Lüdinghausen keine Chance ließen und diesen mit 9:3 nach Hause schickten. Dabei waren die beiden Altenaer Topdoppel Lieck/Petrovics sowie Hejj/Karakulak eine Bank und legten den Grundstein. Diese beiden TTC-Formationen müssen gegen die ETSV-Duos Knoll/Hagedorn bzw. Priestley/Loer ihre Fähigkeiten abrufen, um eine solide Basis für ein erfolgreiches Auswärtsspiel zu schaffen. Das dritte TTC-Doppel mit Mrkajic und Cortese dürfte gegen die ETSV-Kontrahenten Goldberg/Aatz auch nicht chancenlos sein.

Viel wird natürlich von der Tagesform der Akteure in den Einzelpartien abhängen: Am oberen Paarkreuz messen sich Karakulak und Petrovics mit ETSV-Neuzugang Knoll, einem früheren Oberligaspieler und dem „Einser“ Priestley. Am mittleren Paarkreuz wollen Lieck und Hejj ihre Wettkampfroutine ausspielen und Goldberg bzw. Loer dominieren. Am unteren Paarkreuz treffen Cortese und Mrkajic auf Aatz und Hagedorn.

Insbesondere Hagedorn, der in der Vorwoche die einzige Niederlage seines Teams bei der TTSG Lüdenscheid einstecken musste, könnte zu packen sein. Die Konstellation dieser Begegnung ist jedenfalls von hoher Spannung: Ob es nach dem Spiel zu einem Favoritenrollentausch gekommen sein wird?

TTC: Karakulak, Petrovics, Lieck, Hejj, Cortese, Mrkajic

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