Regionalcup in Sundern: Heimische Teams ausgeschieden

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B-Ligist Eyüpspor Werdohl (in pink) scheiterte in Sundern erst am Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen.

SUNDERN - Fünf Teams aus der Region kämpften am Samstag beim Regionalcup in Sundern um den Einzug in die Endrunde des RWE-Wintercup, den Supercup. Doch weder der TuS Langenholthausen noch Eyüpspor Werdohl, der TuS Neuenrade, die SG Balve/Garbeck oder der SC Plettenberg schafften den Sprung.

Qualifiziert für den Supercup haben sich Gastgeber TuS Sundern, BW Gierskämpen und der klassenhöchste Teilnehmer SuS Langscheid/Enkhausen aus der Westfalenliga.

Für den Arnsberger A-Ligisten SG Balve/Garbeck war nach Niederlagen gegen den TuS Müschede (1:2), den späteren Turnierzweiten BW Gierskämpen (0:4) sowie den Gastgeber und späteren Turniersieger TuS Sundern (0:5) bereits nach der Gruppenphase Endstation.

Genauso erging es dem TuS Neuenrade, dem nach Pleiten gegen Landesligist SC Neheim (1:3) sowie Eyüp Werdohl (1:3) immerhin im abschließenden Gruppenspiel gegen den TuS Hachen ein 2:1-Erfolg gelang. Die Neuenrader wurden in Abwesenheit der verhinderten Spielertrainer Ralf Knipps und Sahin Murat erstmals vom langjährigen Stürmer der FSV Werdohl, Niko Deller, betreut. Deller wird voraussichtlich das Amt des Co-Trainers bei dem A-Ligisten übernehmen.

Scheinbar mühelos durch die Gruppenphase marschierte Bezirksligist TuS Langenholthausen, der in diesem Winter bereits gute Erfahrungen in der Halle gemacht hat. Schließlich gewann das Team von Trainer Mario Droste nicht nur die Balver Stadtmeisterschaften, sondern entschied auch seine Vorrunden-Gruppe beim RWE-Wintercup in Balve vor zwei Wochen für sich.

Und die Grün-Weißen knüpften an ihre gute Form an. Aus den Duellen mit dem SSV Stockum (3:0), B-Ligist Türkiyemspor Neheim-Hüsten (2:1) und dem SC Plettenberg (3:0) ging Langenholthausener mit der Maximalausbeute von neun Punkten hervor. Im anschließenden doppelten K.o.-System unterlagen Drostes Schützlinge dem TuS Sundern mit 1:3. Es folgte ein 2:1 gegen Neheim, doch nach einem 0:1 gegen den Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen war der Regionalcup für den TuS vorzeitig beendet.

Droste war dennoch nicht unzufrieden: "Das war ein absolut guter Auftritt. Von der Einstellung her und vom taktischen Verhalten muss ich der Mannschaft ein Riesenkompliment machen."

Zu den positiven Überraschungen des Tages gehörte B-Kreisligist Eyüpspor Werdohl. Das Team traf in der Gruppe 4 mit Neheim, Neuenrade und den TuS Hachen ausschließlich auf höherklassige Gegner, kam aber dennoch ohne Punktverlust weiter. Der Traum vom Supercup platzte erst im Spiel um Platz drei gegen Langscheid/Enkhausen (0:3). Nun darf Eyüp noch auf die Teilnahme am Vorwegcup hoffen, bei dem sich am 31. Januar die zwölf besten Kreisligisten des Wintercups messen. - Von Christian Müller

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