Ralf Ossenberg-Engels vertritt MK beim Balve Optimum

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Balve/Altena - „Dabei sein ist alles" ist ein Spruch, der nicht nur im Sport stark unter Abnutzungsverdacht steht. Und doch gilt die Aneinanderreihung dieser vier Wörter, die als Grundprinzip für olympische Spiele stehen, beim Stelldichein der nationalen Reiterelite auf dem Balve Optimum auch für Starter aus dem Märkischen Kreis.

Einer dieser heimischen Reiter, der auf dem Turniergelände am Schloss Wocklum bereits in den Genuss eines Starts vor großer Kulisse kam, war Ralf Ossenberg-Engels vom Reitverein Altena. „Es ist immer wieder ein Erlebnis, hier dabei zu sein“, sagte der 51-Jährige am Samstagnachmittag.

Da war er auf dem rappelvollen Turniergelände schon wieder „in zivil“ unterwegs und verfolgte begeistert die ersten Entscheidungen um nationales Edelmetall. Im Orletal ging Ralf Ossenberg-Engels in der sogenannten Amateur Tour an den Start – und obwohl er sich bei seinen Starts in drei Prüfungen nicht platzieren konnte, wirkte der Ingenieur alles andere als enttäuscht. „Ich bin zufrieden. In allen drei Prüfungen hat es ganz knapp nicht für eine Platzierung gereicht. Aber es war wieder toll, wieder vor dieser Kulisse zu reiten“, so Ossenberg-Engels, der bereits mehrfach beim Balve Regio gute Leistungen zeigen konnte.

Sportliche Höchstleistungen begeistern die Zuschauer

Der Vater von der bundesweit sehr erfolgreichen Spitzenvoltigiererin Jolina sattelte am ersten Turniertag in einem M**-Springen sein Pferd Agrippa, leistete sich aber einen Abwurf und damit vier Strafpunkte. Mit seiner Zeit von 62.69 Sekunden wäre er ohne diesen Fehler ganz vorne mit dabei gewesen.

Auf Aramis waren es mit 17,25 ein paar Strafpunkte zu viel. Am Freitagabend war es dann in einem S*-Springen auf Agrippa wieder ein Abwurf, der eine Platzierung verhinderte. Und auch auf Aramis lief es in dieser Prüfung nicht besser.

Auf Agrippa beendete Ralf Ossenberg-Engels dann am Samstagvormittag sein persönliches Optimum-Wochenende in einer Springprüfung Klasse S* mit Stechen sehr ordentlich. „Es war jetzt das dritte Mal, das ich beim Optimum dabei war. Die Bedingungen hier sind einfach perfekt“, betonte der Ingenieur. Er lobte die familiäre Atmosphäre, die seine reitsportbegeisterte Familie ebenfalls auf das idyllische Gelände im Orletal lockte.

Sohn Jonas aber ging in diesem Jahr nicht an den Start. Vielleicht ja wieder im nächsten Jahr. Dabei sein ist schließlich… Sie wissen schon.

Balve Optimum 2015 - Erste Eindrücke

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