Handball

Viel Schweiß und Spaß mit Dragunski

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Alle zugehört: Der Handballnachwuchs lauscht den Anweisungen von Mark Dragunski.

Kreisgebiet – „Das Ganze jetzt mal mit ein wenig mehr Tempo“, sagt die imponierende Gestalt aus 2,14 Meter Höhe. Es handelt sich um Mark Dragunski, den Jugendkoordinator der SGSH Dragons, der zum wiederholten Male die Handballprofitage leitet und mit einer Menge Spaß an der Arbeit die handballbegeisterten Jugendlichen und Kinder durch die Sporthalle am Löh „scheucht“.

Am Montag und Dienstag waren die Jüngeren an der Reihe, ab Mittwoch sind die älteren Jahrgänge bis zum Freitag an der Reihe. Insgesamt 40 Jugendliche (Jahrgänge 2003-2012) werden vom früheren Nationalspieler betreut, unterstützt wird Dragunski dabei von seinem Trainerteam, zu dem unter anderem auch Julia Feldmann gehört, die in Bochum Sportwissenschaften studiert und selbst für den Königsborner SV in der 3. Liga auf Torejagd geht.

„Ich habe zwar nie für die SGSH gespielt, aber ich bin jetzt schon seit letztem Jahr dabei und es bereitet mir eine große Freude. Solange das nicht mit meinen Vorlesungen kollidiert, helfe ich gerne mit“, erklärt die Lüdenscheiderin, deren Vater Michael die C-Junioren der Dragons trainiert. An den Vormittagen liegt das Hauptaugenmerk der Trainingsarbeit auf Technik- und Konditionstraining, während am Nachmittag mehr die Spielformen im Zentrum des Geschehens stehen. Zur Mittagszeit stärken sich die Kinder und Jugendliche gemeinsam mit dem Trainerteam bei einem gemeinsamen Mittagessen.

Profitage fest etabliert

Und auch zwischen den einzelnen Einheiten steht Dragunski mit Rat und Tat zur Seite. Am Dienstag war auch nach dem Ende des Camptages noch nicht Schluss für den früheren Kreisläufer. Am Abend leitete Dragunski zudem die Trainingseinheiten der 1. und 2. Mannschaft. Die 2. Mannschaft betreut er sowieso, bei der Drittligamannschaft bildet Dragunski bis Saisonende zusammen mit Hans-Peter Müller und Matthias Reckzeh ein Trainertrio.

„Mir macht das aber einfach Spaß, ich stehe gerne in der Halle“, freut sich der Ex-Profi, seiner Leidenschaft jeden Tag nachgehen zu können. Das merken auch die Campteilnehmer, die Stimmung ist sehr locker, aber dennoch herrscht Disziplin. Der Respekt vor dem früheren Nationalspieler ist groß, sein Wort hat bei der Jugend Gewicht. Aber immer wieder scherzt der Hüne mit den Kindern, um zu zeigen: Wir wollen in erster Linie eine schöne Zeit zusammen verbringen. Ein Grund dafür, dass sich die Profitage bei den Dragons sehr gut etabliert haben und mit Sicherheit eine Fortsetzung finden.

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