7:0 bei Polonia: FSV Werdohl spaziert ins Halbfinale

FSV-Trainer Manuel Sander erlebte am Dickenberg einen ganz entspannten Abend.

LÜDENSCHEID -  Erwartungsgemäß war das Viertelfinale im Krombacher-Kreispokalwettbewerb für B-Ligist Polonia Lüdenscheid die Endstation. Deutlich mit 0:7 (0:4) mussten sich die Bergstädter am Freitagabend Landesligist FSV Werdohl geschlagen geben, der nunmehr am 21. November im Halbfinale beim Sieger der Partie Portugues Lüdenscheid gegen Kiersper SC gastiert.

Der Favorit tat das, was ein Favorit in derlei Spielen zu tun hat. Er ging die Partie am Dickenberg seriös und konzentriert an, suchte die schnelle Entscheidung. Nicht mit allerhöchstem Tempo, aber mit Kombinationssicherheit, Passgenauigkeit und Effizienz im Abschluss. Den Torreigen eröffnete Tuz, der nach langem Pass von Bierkoch aus der eigenen Hälfte zwei Gegenspieler narrte und sicher einschoss (8.). Nur 120 Sekunden später bereitete Sesay über die rechte Außenbahn vor, erneut zeigte Tuz den Polonia-Verteidigern die lange Nase. Schließlich zeigte der Doppeltorschütze auch Qualitäten als Vorbereiter, legte für Aydin auf, der mit dem 0:3 nach 23 Minuten bereits alles klar machte.

Und Polonia? Die Hausherren waren fast ausschließlich mit Verteidigungsarbeit beschäftigt, kamen höchstens über sporadische Standards in Tornähe. Umso mehr war Polonia-Keeper Thomas Sekulla gefordert, der sich einige Male auszeichnen konnte, aber noch vor dem Wechsel bei Bierkochs schulbuchmäßigem Kopfball das vierte Mal hinter sich greifen musste.

Dafür sah er bei einem 30 m-Schuss von Tuz zum 0:5 (62.) gar nicht gut aus, bügelte diesen Patzer aber in der Folge gleich mehrfach aus. Denn die FSV ließ nicht locker, wollte hinten die Null stehen haben, legte nach vorne weiter Spielfreude an den Tag und kam durch Sesays Flachschuss (66.) sowie einen eleganten Lupfer des eingewechselten Klamann (88.) noch zu zwei weiteren Treffern. Und wenn Akdag, Kessler, Bektas und Sesay nicht teils fahrlässig vergeben hätten, wäre es gar noch zweistellig geworden.

Polonia: T. Sekulla – Roeder, Niemiec, Kaufung, M. Ghali, Siegesmund, Protzek, L. Sekulla, Gojski (58. Vicent), Schweda (76. Alawie), Özdemir (20. Hüppler)

FSV: Felbick – Sesay, Bierkoch, Koctürk, R. Zekovic (46. B. Zekovic), Kessler (77. Klamann), Tuz, Brüll, Aydin (46. Mura), Akdag, Bektas

Schiedsrichter: Murrone (TuS Grünenbaum)

Tore: 0:1 (8.) Tuz, 0:2 (10.) Tuz, 0:3 (23.) Aydin, 0:4 (43.) Bierkoch, 0:5 (62.) Tuz, 0:6 (66.) Sesay, 0:7 (88.) Klamann

Ku

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare