Fußball-Kreispokal

61 sucht Außenseiterchance

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Mit den Rot-Weißen im Kreispokal-Viertelfinale beim Stadtrivalen LTV 61 auf dem Kunstrasen am Honsel zu Gast: RWL-Mittelfeldspieler Leo Mai (rechts).

Lüdenscheid - Motivationsprobleme wird’s nicht geben, wenn zur „Dunkelstunde“ (17 Uhr, Kunstrasenanlage am Honsel) im Kreispokal-Viertelfinale A-Kreisligist LTV 61 den „großen Nachbarn“ Rot-Weiß Lüdenscheid am Samstag erwartet.

Schon allein im Rückblick auf den umkämpften 4:2-Halbfinalerfolg des Vorjahres erwartet RWL-Coach Martin Rost eine „schwere Aufgabe gegen einen bestens motivierten Gegner. Denn wir scheinen es gepachtet zu haben, wann immer irgendwo ein Trainer entlassen wird, der erste Gegner nach dem Wechsel zu sein.“

Und abgesehen von den durchaus vorhandenen spielerischen Qualitäten, die Rost an den 61ern schätzt, erwartet er mit dem „emotionaleren“ Yusuf Cilingir auf der Bank einen top motivierten LTV. Unabhängig davon hat Rost eine ganz klare Vorgabe ausgegeben. „Wir wollen im Pokalwettbewerb überwintern und ins Halbfinale ziehen.“

Und da ihm der Ablauf im Viertelfinale mit dem Wochenendspiel wesentlich besser passt als ein zusätzliches Pokalduell in der Woche, wird er auch seine Besetzung nicht groß ändern, „um im Rhythmus zu bleiben.“ Fehlen werden die Langzeitausfälle Tuz und Neuke, dazu Maatalla und Schwenck. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Breitenbach (angeschlagen).

LTV-Trainereinsteiger Yusuf Cilingir blickt dem Stadtduell eigentlich recht zuversichtlich entgegen. „Wir können nur gewinnen“, weiß er, dass zur Premiere gegen den klassenhöheren Gast vor allem Motivation und Einsatz stimmen müssen, ein Pokal-K.o. aber keineswegs einen Beinbruch bedeuten würde.

Dennoch – „wenn sich die Jungens an meine Vorgaben halten und die Einstellung stimmt, haben wir sicher auch eine Außenseiterchance, die wir gerne nutzen möchten.“

Der verhinderte Torjäger reaktiviert auf jeden Fall Dennis Schneider aus dem Kader der „Zweiten“, verzeichnet mit Zakrzewski, Schulz, Mura, Fregin und womöglich Krischker und Skerath aber auch eine erkleckliche Ausfallliste. „Aber wir schicken eine gute Mannschaft aufs Feld“, ist der Trainer-Novize überzeugt.

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