Handball, Verbandsliga

Die HSV überzeugt im Kellerduell, SGSH II punktet glücklich

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Enges Kräftemessen im Kellerduell: Julius Wallmann (Nr. 6) im Zweikampf um den Ball.

Kreisgebiet - Die HSV Plettenberg/Werdohl konnte sich dank einer starken Vorstellung mit 36:26 gegen die PSV Recklinghausen und verließ die Abstiegsränge. Dort befinden sich nun die SGSH Dragons II nach dem 30:30 gegen Schlusslicht Westfalia Halingen 

HSV Plettenberg/Werdohl - PSV Recklinghausen 36:26 (17:12)

 Die HSV Plettenberg/Werdohl hat die PSV Recklinghausen im Duell der Kellerkinder mit 36:26 (17:12) die Oberhand behalten und klettert damit um zwei Plätze nach oben. Vor allem Björn Traumüller und Torben Höft erwischten einen sehr guten Tag und erzielten gemeinsam 17 HSV-Tore.

Nach dem 17:12-Halbzeitstand zog die HSV mit weiteren vier aufeinanderfolgenden Treffern bis auf 21:12 davon (36.). Diesem Rückstand hatte der Gast nichts mehr entgegenzusetzen, zumal die Deckung der Plettenberger und Werdohler hervorragende Arbeit leistete und Dominic Meckel etliche der Würfe parierte, mit denen er konfrontiert wurde.

Werdohl mit variablem Spiel

Recklinghausen fand kein Mittel gegen die variabel spielenden Plettenberger und Werdohler, die sowohl über ihre Außen als auch später durch den Rückraum und den Kreis zu ihren Treffern kamen. Eine zwischenzeitliche 5:1-Deckung verpuffte auf Seiten der Gäste ebenso wie ein Torwartwechsel. Mitspielen ließ die HSV ihren Gegner nur in der Anfangsphase.

Als Björn Traumüller zunächst mit einem Siebenmeter scheiterte und auch Michel Lengelsens Wurf von Keeper Jonas Beermann pariert wurde (beide 8.), verwandelte Philipp Berg seinen Siebenmeter auf der Gegenseite sicher zum 3:5 (9.). Nach 11 Minuten traf Recklinghausens bester Werfer Kay Sodys zum 5:7, ehe Lengelsen und Höft mit ihren Ausgleichstreffern die erste Auszeit der Gäste erzwangen. Aber nicht etwa Recklinghausen, sondern die HSV kam besser aus der Kurzunterbrechung: Höft erzielte die 8:7-Führung (15.), die die Henning-Sieben nun Stück für Stück ausbauen konnte und so bis zum Pausenpfiff Selbstvertrauen tankte.

HSV: Meckel, Thies – Scheerer (1/1), Höft (8), Scheuermann (1), van der Hurk (2), Traumüller (9/3), Burzlaff (2), Winkelsträter (6), Lengelsen (2), Jünger (4), Schröter (1)

SGSH Dragons II - TV Westfalia Halingen 30:30 (12:16)

Die Verbandsliga-Reserve der SGSH Dragons kam am Samstag im Kellerduell gegen den TV Westfalia Halingen nicht über ein 30:30 (12:16) hinaus, rutschte nach dem Werdohler Heimsieg im anderen Kellerduell gegen Recklinghausen auf einen Abstiegsplatz ab.

Der Punkt gegen den Gast aus dem Nordkreis war ein überaus glücklicher.  45 Sekunden vor dem Abpfiff lagen die Dragons noch mit 2 Toren in Rückstand. Bedingt durch zwei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen des Gespanns Mustafa Ayhan und Christian Vorndamme aus Herford  kam die Zweitvertretung der SGSH noch zum Ausgleich.

„Die letzten beiden Pfiffe sind eine Unverschämtheit“, schäumte Walter, relativierte allerdings: „Letztlich sind wir selbst zu doof, man darf den Schiedsrichtern gar nicht mehr diese Chance geben, so etwas zu pfeifen...“ Tatsächlich hatte nach gutem Dragons-Start (5:3, 7.) der Tabellenletzte das Geschehen am Löh bestimmt. 

Jannack hält wichtige Bälle

Aus dem 5:3 wurde ein 5:10 (16.), zur Pause ein 12:16. Die Gastgeber steckten nicht auf, kämpferisch war es ein überzeugender Auftritt. Allerdings einer, der ohne das nötige Glück wohl nicht mit einem Punkt belohnt worden wäre. Nach der Pause hatten sich die Dragons II schnell auf 17:19 herangearbeitet (35.), auch deshalb, weil auf der rechten Angriffsseite die erfahrene Besetzung (Landwehr und Leicht für Micus und Schnepper) an diesem Tag die bessere Variante war.

Der Vortrag blieb allerdings überaus fehlerbehaftet. So war es auf der Zielgeraden neben dem Glück mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen auch das Torwartduell, das den Dragons II einen Punkt sicherte – während Gästekeeper Rico Witt fast keine Hand mehr an den Ball bekam, hielt Luca Jannack einige wichtige Bälle. Letztlich sogar – wie es sich in den letzten 45 Sekunden herausstellen sollte – entscheidende auf dem Weg zum Punktgewinn.

Dragons II: Jannack, Schür (n.e.) – Leicht (6), Landwehr (5), Wallmann (5), Müller (4), Micus (4/4), Ludwig (3), Geitmann (2), Schnepper (1), Kahlert, Kellotat, Prior, Bräucker

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