Ziel-Sieben gastiert bei den „Burgrittern“

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Nach dem 30:21-Erfolg gegen den Landesligisten RE Schwelm ist die HSV Plettenberg/Werdohl um Oliver de Liello am Sonntag im Testspiel beim SSV Nümbrecht gefordert.

Werdohl - Wenn es um Punkte geht, seziert Trainerfuchs Friedhelm Ziel in der Spielvorbereitung den Gegner. Am Sonntag geht es für den Handball-Verbandsligisten HSV Plettenberg/Werdohl im zweiten Vorbereitungsspiel aber noch um keine Zähler. Ziel hat sich daher auch nicht weiter mit dem Gastgeber SSV Nümbrecht beschäftigt.

In der GWN-Arena im Oberbergischen Kreis, etwa 40 Kilometer östlich von Köln gelegen, trifft die HSV am Sonntag um 16 Uhr auf einen Konkurrenten, der nach dem Abstieg aus der Oberliga in der neuen Saison in der Verbandsliga-Mittelrhein an den Start gehen wird und sicherlich von einem anderen Kaliber sein dürfte als vor Wochenfrist der Landesligist RE Schwelm, der sich beim 30:21-Erfolg der HSV aber teuer verkaufte.

Der SSV Nümbrecht – im eigenen Sprachgebrauch firmiert die erste Mannschaft des Klubs als „Burgritter“ – musste nach dem Abstieg aus der Oberliga personell nachbessern, weil unter anderem Torhüter Tom Rydzewski das Team von Trainer Mario Jatzke verließ. „Ich kann diese Mannschaft nicht bewerten. Mir war wichtig, dass wir in der Vorbereitung auch gegen Verbandsligisten oder Oberligisten spielen“, sagt Ziel, der seine Sieben in der Vorbereitung richtig fordern will und sich durch diese freundschaftlichen Vergleiche wichtige Erkenntnisse verspricht.

Die ersten Erkenntnisse brachte der erste Test gegen Rote Erde Schwelm. 40 Minuten lang taten sich die Handballer aus Plettenberg und Werdohl gegen die Truppe von Kai Henning schwer. Erst im letzten Drittel der Partie stellten sich die Lerneffekte bei der HSV mit ihrem neuen, offensiv ausgerichteten Deckungsverbund ein. Vor dem eigenen Kasten wurden die Bälle im 3-2-1-System deutlich besser erobert und schnelle Gegenstöße generiert.

Was gegen Schwelm erst in den letzten 20 Minuten gut funktionierte, soll in Nümbrecht über die volle Distanz klappen. Zumal auch in dieser Trainingswoche verstärkt an dem neuen System gefeilt wurde. „Ich hoffe einfach, dass wir diese Woche einen Schritt weiter gekommen sind“, betont Friedhelm Ziel.

Verzichten muss der akribische Taktiker aus Lüdenscheid auf Nils Scheuermann (Urlaub), Markus Bluhm (verhindert) und natürlich auf den nach einer Hand-Op nicht einsatzfähigen Marc Bardischewski. Dafür ist Markus Winkelsträter wieder an Bord.

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