Handball, Verbandsliga

Rettendes Ufer wieder in Reichweite

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„Bommel“ van der Hurk, hier bedrängt von Fabian Paul, stand gegen Siegen 60 Minuten auf der Platte und erzielte drei Treffer für die HSV.

Werdohl – Es war die kollektive Erleichterung, die greifbar war in den Reihen der HSV Plettenberg/Werdohl: Mit 23:21 (11:10) bezwang der Verbandsliga-Tabellenvorletzte den RSVE Siegen

Der HSV schöpft durch den Erfolg neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib. Nach den Niederlagen der SGSH Dragons II beim OSC Dortmund und des SV Teutonia Riemke gegen Eintracht Hagen II verkürzten die Lennetaler den Rückstand auf das rettende Ufer auf jetzt noch einen Zähler.

Der Druck, gegen die junge Eiserfelder Truppe siegen zu müssen, war groß für die HSV. Die Henning-Sieben aber hielt diesem Druck stand, spielte nach einem zerfahrenen ersten Durchgang eine solide zweite Hälfte und behielt die Punkte letztlich völlig verdient am Riesei.

Das 6-Punkte-Spiel bestritten die Lennetaler ohne Joel Jünger, der gesundheitlich kurzfristig passen musste, und ohne Neuzugang Filip Lukic, der laut Kai Henning „noch ein bisschen braucht.“ Weil Lengelsen langzeitverletzt ist und Brinkmann angeschlagen ins Spiel ging, standen Linksaußen Burzlaff, Rechtsaußen Traumüller sowie Rückraum-Shooter „Bommel“ van der Hurk die kompletten 60 Minuten auf der Platte und machten allesamt einen guten Job.

Die HSV fand ordentlich ins Spiel, packte vorm eigenen Kasten energisch zu und legte zunächst vor (3:1, 6.). Siegens Fabian Paul aber bekamen die Lennetaler nicht in den Griff. Der Halblinke war es auch, der mit seinem vierten Treffer die Gäste erstmals in Führung brachte (6:7, 21.). Bis zum 9:10 (27.) lief die HSV diesem Rückstand hinterher, ehe Traumüller und Scheerer eine knappe Pausenführung herauswarfen.

Scheerer und Höft besorgten nach Wiederbeginn die erste 3-Tore-Führung der HSV, die sich in der Abwehr steigerte und nun auch die Kreise Pauls einzuengen verstand. Im Laufe der zweiten Hälfte verteidigten die Plettenberger ihren Vorsprung, um fünf Minuten vor Ende die Entscheidung zu erzwingen: Meckel parierte einen Siebenmeter von Schmidt und Traumüller und stellte auf der Gegenseite auf 22:17 (55.).

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