HSV Plettenberg/Werdohl feiert gegen Höchsten ersten Saisonsieg

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Ein hartes Stück Arbeit für Pierre van der Hurk und die HSV Plettenberg/Werdohl am Freitagabend gegen Höchsten. Nach 60 Minuten feierte die Ziel-Sieben ihren ersten Saisonsieg – dank einer starken Abwehrleistung.

Plettenberg - Der erste Saisonsieg der HSV Plettenberg/Werdohl war eine Energieleistung. Dank einer sehr engagierten Abwehrleistung gegen einen durchaus starken Gegner, feierte der Handball-Verbandsligist am Freitagabend einen verdienten 29:25 (14:13)-Erfolg gegen den TuS Borussia Höchsten.

Verdient war der Sieg, aber bangen mussten die HSV-Anhänger fast bis zum Schluss. Denn Höchsten ließ sich nie abschütteln, versuchte alles und setzte die HSV durch ihre gefürchtete Manndeckung in der Schlussphase nochmals gehörig unter Druck.

Aber der Reihe nach: Die HSV zeigte vom Start weg ihr neues Gesicht, dem Trainer Friedhelm Ziel innerhalb weniger Trainingseinheiten komplett neue Konturen verpasst hat. Plötzlich wird verteidigt, so dass Höchsten erst in der siebten Minute seinen ersten Treffer zum 1:3-Anschluss markierte. Und die HSV macht endlich Tempo. Jetzt fallen die leichten Tore, die Ziel im Vorfeld eingefordert hatte – wohlwissend, dass man die benötigt, will man in der Verbandsliga Erfolge bejubeln.

Höchsten tat sich schwer, hatte mit dem Bollwerk der Spielgemeinschaft Probleme. Erst nach einer Auszeit beim 6:2 (12.) verzogen sich die düsteren Wolken über der TuS-Bank. Fortan boten die Dortmunder Paroli, mussten aber bis zur 41. Minute warten, ehe der Ausgleich fiel. Hatte Benjamin Strauß mit seinem Treffer zum 17:17 ein Zeichen gesetzt? Die Wende schien zumindest greifbar. Doch Nils Scheuermann (2) und Mario Hurlbrink gaben die passende Antwort, schlugen über den Kreis zum 20:17 zurück.

Treffer, die zwar keinen Knockout zur Folge hatten, hinter denen Höchsten aber bis zum Abpfiff hinterherrannte. Daran änderte auch die Manndeckung nichts mehr, die Höchsten ab der 53. Minute praktizierte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Hausherren 26:21 in Front und wirkten relativ souverän.

Zwar setzte Höchsten der Ziel-Schützlinge nochmals zu, zu Fall brachte der Gast das Ligaschlusslicht aber nicht mehr. Friedhelm Ziel, seiner Mannschaft, den HSV-Fans und dem -Vorstand war die Erleichterung in ihre Gesichter geschrieben. - Von Markus Jentzsch

HSV: Meckel – Fischer, Hurlbrink (1), Scheerer (3), Scheuermann (4), Lakic, van der Hurk (4), Burzlaff, Alissa (1), de Liello (1), Lengelsen (4), Fenner, Bardischewski (11/4)

TuS: Löffler, Theunissen – Drees (4), Grotemeyer (1), Brenscheidt (1), Leimbrink (4), Rademacher (2), Mohr, Panhorst, Fischer (10/4), Sverig (1), Strauß (2)

Zeitstrafen: HSV 5; TuS 1

Schiedsrichter: Kruse/ Schmidt (Hagen)

Zuschauer: 150

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