Motorsportler Piotr Klimek unterstützt CV Performance auch in Spielberg und Assen

Team wächst weiter zusammen

Siegerehrung in Spielberg
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Siegerehrung nach dem Sieg von William Tregurtha im zweiten Lauf der DTM Trophy auf dem Red Bull Ring – vorn Piotr Klimek und Teamchef Christian Voß.

„Piotr hat einen guten Job am Wochenende gemacht. Das kann ich ruhigen Gewissens so sagen.“ – Für den Schmallenberger Christian Voß und seine CV Performance Group war der Plettenberger Piotr Klimek bei den beiden Läufen der DTM-Trophy auf dem Red Bull-Ring in Spielberg wieder eine große Hilfe. 

Plettenberg - „Besonders unser junger Pilot Matias Salonen konnte davon profitieren“, so Voß rückblickend auf das Rennewochenende in Österreich. Klimek tauschte sich viel mit den Renningenieuren Jens Jäkel und Kai Degenhardt aus, wertete mit ihnen die Telemetriedaten der beiden eingesetzten AMG Mercedes aus, was für den Plettenberger Neuland war. „Als ich Rennen gefahren bin, da gab es zwei, drei Dinge, die wir auswerteten. Heute ist das ja eine halbe Doktorarbeit“, so Klimek nach dem ersten Gespräch mit den Ingenieuren.

Klimek und Renningenieur Kai Degenhardt bei der Arbeit

Piotr Klimek redete viel mit den Fahrern, besprach mit ihnen Bremspunkte. „Er weiß, wovon er spricht und man merkt schon, dass er eine Menge Erfahrung auf dem Buckel hat. Hinzu kommt noch, dass Piotr ziemlich positiv verrückt ist und er mit seiner Art Leute begeistern, aber auch motivieren kann“, sagt Christian Voß und liefert gleich einige Beispiele: „DTM-Fahrerin Sophia Flörsch kam auf Einladung von Piotr Klimek für eine Plauderrunde zu uns, als Piotr gerade mit DTM-Chef Gerhard Berger vor dem Zelt stand und die beiden so redeten, als ob sie alte Kumpels wären. Da musste ich schon schmunzeln.“

Doch Klimek widmete sich auch dem Nachwuchs. Dem Schweizer Marc Gerstenkorn (11) aus dem Junior Kartteam von Christian Voß, der zu Besuch war, erklärte Klimek das Auto und sprach mit ihm über sein letztes Rennen. Auch um die Fans kümmerte sich der Plettenberger vorbildlich, ließ Kinder im Rennwagen sitzen und Fotos schießen. Voß: „Selbst die österreichische Polizei kam auf ein Foto im Zelt vorbei. Piotr passt perfekt in unser Team rein. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm. Auch die Mechaniker sind positiv gestimmt.“

Zur guten Stimmung im Team trug natürlich auch der Rennerfolg von William Tregurtha bei. Der Brite im Wagen mit der Nummer 85 im Team der CV Performance Group war als Trophy-Spitzenreiter zum Red Bull-Ring gekommen, blieb zwar im missglückten ersten Rennen nach zwei umstrittenen Strafen punktlos, startete dann aber im zweiten Lauf des Wochenendes von der Pole Position, weil Kontrahent Mike David Ortmann nach Differenzen mit der Rennleitung zurückzog, und holte sich am Ende mit klarem Vorsprung von fast sechs Sekunden den Sieg. In der Gesamtwertung hat Tregurtha nun zehn Punkte Rückstand auf den führenden Ben Green. Die Plätze sieben und sechs von Matias Salonen rundeten das gute Ergebnis ab.

Dass auch Piotr Klimek in der Lage wäre, bei den Rundenzeiten mit den Trophy-Piloten mitzuhalten, bewies er am realitätsnahen Rennsimulator der Firma Schäffler, den er erstmals bedienen durfte. Tim Heinemann, derzeit Sechster in der Gesamtwertung und einer der Spitzenfahrer der DTM Trophy, war nur acht Zehntelsekunden schneller als der Plettenberger, der seine in der Realität auf dem Nürburgring gefahrenen Zeiten damit bestätigte.

„Wir wollen jetzt die DTM-Trophy gewinnen“, hofft Klimek, dass sich William Tregurtha an den beiden noch ausstehenden Rennwochenenden in Assen (Niederlande/17. bis 19. September) und auf dem Hockenheimring (1. bis 3. Oktober) wieder an Ben Green vorbeischieben kann.

Und die eigenen Rennambitionen? Piotr Klimek, dem schon Christian Voß einen gemeinsamen Einsatz nach Erlangung der erforderlichen Lizenz zugesagt hatte, erhielt nun auch von seinem aus Kartzeiten bekannten Freund, dem erfolgreichen GT-Piloten Pierre Kaffer, das Versprechen, gemeinsam ein Rennen zu bestreiten.

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