Fußball, Sauerland-Cup

Wildcard für den Sauerland-Cup

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Sowohl der Titelverteidiger SV Rödinghausen (schwarze Trikots) als auch Seriensieger VfR Aalen haben ihre Zusage für 2020 gegeben.

Plettenberg – Dass es Jahr für Jahr schwieriger wird, ein attraktives Teilnehmerfeld für das traditionsreiche A-Jugend-Hallenfußballturnier um den Sauerland-Cup zusammenzustellen, betonen die Organisatoren des TuS Plettenberg immer wieder. Das ist auch vor der 38. Auflage der Veranstaltung nicht anders. An die Nachwuchsteams von aktuellen Senioren-Erstligisten heranzukommen, ist schon fast ein Ding der Unmöglichkeit geworden.

Finanzielle Aspekte, ein immer kleiner werdendes Zeitfenster im Winter für Turniere unterm Dach, die Abneigung der Trainer gegen den Hallenkick wegen der angeblich höheren Verletzungsgefahr – die Gründe sind vielfältig. Oftmals genügt schon ein Trainerwechsel, um sich eine Absage einzuhandeln. Diese Erfahrung musste Markus Hildebrandt, der an der Spitze des Organisationsteams der Plettenberger steht, kürzlich wieder machen. Denn sowohl Vorjahresfinalist VfL Osnabrück als auch Arminia Bielefeld haben einem Start in Böddinghausen nicht zugestimmt. Bei beiden Vereinen hatten die Übungsleiter gewechselt.

Für die 38. Auflage des Turniers, das am ersten Wochenende 2020 (4./5. Januar) stattfinden wird, hat man sich beim TuS deshalb eine Neuerung einfallen lassen. „Wir planen zwischen Weihnachten und Neujahr ein Turnier mit acht Mannschaften, bei dem der Sieger eine Wildcard für den Sauerland-Cup erhält“, will Hildebrandt dazu Vereine aus der näheren Umgebung ansprechen: „Wir wollen Mannschaften aus der A-Jugend-Landes- und Bezirksliga einladen.“ Dass der Sieger beim anschließenden Sauerland-Cup eine gute Rolle spielen könnte, davon ist Hildebrandt überzeugt: „Vom Fußball her muss das nicht schlechter sein, und es rentiert sich zuschauermäßig“, hofft er, dass eine Mannschaft aus dem Umkreis auch entsprechend Fans mit in die Böddinghauser Halle bringen wird.

RWO ist wieder mit Plettenberger Pappas dabei

Gelingt dieser Versuch, soll das Starterfeld künftig aus sechs eingeladenen Mannschaften, der eigenen A-Jugend und eben dem Wildcardteam bestehen. Gibt es mehr Zusagen von prominenten Vereinen, kann das Teilnehmerfeld auch auf neun Mannschaften erweitert werden.

Feste Zusagen für den Sauerland-Cup 2020 liegen Markus Hildebrandt aktuell von fünf Vereinen vor. Titelverteidiger SV Rödinghausen, nach seinem Abstieg aus der Bundesliga West nun wieder in der Westfalenliga ansässig (aktuell Tabellendritter) will versuchen, den Wanderpokal zu verteidigen. Auch Seriensieger VfR Aalen aus der A-Junioren-Oberliga Baden-Württemberg kommt wieder nach Plettenberg, ebenso West-Bundesligist Rot-Weiß Oberhausen um seinen Plettenberger Trainer Dimi Pappas.

 Neu dabei sind zwei Vereine, die mit ihren A-Junioren zurzeit auf Bundesligakurs sind: zum einen der SC Fortuna Köln, der die Mittelrheinliga ungeschlagen anführt, zum anderen der Nachwuchs des Zweitbundesligisten SV Wehen Wiesbaden, souveräner Spitzenreiter der Hessenliga. Der sechste Gastverein hingegen wird noch gesucht.

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