Letzte Zweifel beseitigen

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Yasin Danis, der hier von Trainer Kosta Michailidis (links) und Betreuer Nunzio Rubino vom Platz geführt wird, zog sich einen Kreuzbandriss zu.

Plettenberg/Kierspe - Die Rechenschieber mögen vor dem drittletzten Spieltag  noch theoretische Sorgen schüren, de facto aber werden die Tabellenneunten und - zehnten  TuS Plettenberg (34 Punkte) und Kiersper SC (32) auch in der kommenden Saison Bezirksligafußball spielen und wollen am Wochenende alle Zweifel beseitigen.  -Die Spiele vom Sonntag:

TuS Plettenberg – SC Listernohl/Windhausen/Lichtringhausen 05 (Sonntag, 15.30 Uhr, Lennestadion):  Die Entwarnung war verfrüht, stattdessen gab es nun doch eine niederschmetternde Nachricht für Yasin Danis. Der Mittelfeldspieler des TuS Plettenberg hat sich bei seinem Kurzeinsatz in Altenhof doch deutlich schwerer als zunächst vermutet am Knie verletzt. Ein Kreuzbandriss wurde diagnostiziert – Danis dürfte damit mindestens ein halbes Jahr ausfallen.

Derweil ging's beim TuS sportlich unter Trainer Kosta Michailidis in dessen zweiter Amtszeit zuletzt steil bergauf: 13 von 15 möglichen Punkten aus den letzten fünf Begegnungen spülten die Blau-Gelben auf Rang neun nach oben – die Abstiegsgefahr ist drei Runden vor Schluss gebannt. 

Den theoretisch noch fehlenden Punkt zum Ligaerhalt wollen die TuSler  gegen Nachbarn SC LWL 05 holen. Wobei die Nachbarschaft nicht nur geographisch, sondern auch tabellarisch besteht. Die Mannschaft von Trainer Dawid Jaworski ist aktuell Elfter, drei Punkte hinter dem TuS. Seit Mitte März ist die Bilanz von LWL mit vier Siegen und vier Niederlagen ausgeglichen. Das Hinspiel konnte der TuS in Weltringhausen mit 3:2 gewinnen. Für die Gäste ist die Abstiegsgefahr durchaus noch gegeben, sind es doch nur sechs Punkte, die LWL von Platz 14 trennen. Doch die angriffsstarken Attendorner (66 Treffer sind der drittbeste Wert der Liga) können spätestens im Heimspiel gegen Deuz am 19. Mai alles klar machen, sollten sie morgen in Böddinghausen leer ausgehen.

„Der SC ist offensiv sehr gut besetzt, kommt immer gefährlich über die Außenbahnen und kann jeden schlagen. Aber LWL ist zuweilen auch launisch und inkonstant“, weiß TuS-Trainer Kosta Michailidis. „Wir wollen versuchen, zumindest einen Punkt hierzubehalten, um auch theoretisch sicher zu sein“, lautet der Plan von Michailidis.

Am Sonntag fehlen neben Yasin Danis auch die verletzten Fadi Mrida, Salih Öztürk (Außenbanddehnung im Knie), der privat verhinderte Steve Lang und Steffen Hegemann, der beim 2:0 in Altenhof die fünfte gelbe Karte sah.

Kiersper SC – TSV Weißtal (Sonntag, 15 Uhr, Felderhof):  Eine Torfabrik gibt sich die Ehre: Mit dem Tabellenvierten TSV Weißtal empfängt der KSC  die mit 77 Treffern bislang torhungrigste Mannschaft der Liga. Die Chancen der Wilnsdorfer auf einen beiden der ersten beiden Tabellenplätze sind indes nur noch sehr theoretischer Natur. Der KSC wiederum benötigt aus den letzten drei Partien noch drei Zähler, um auch alle rechnerischen Zweifel am Klassenerhalt zu zerstreuen.

„Ich bin mir sicher, dass wir diese drei Punkte noch holen werden“, ist sich Trainer Marco Carbotta sicher, wobei ihm bewusst ist, dass man noch in der Bringschuld ist. Denn ein Abstiegsendspiel gegen den SV Setzen zum Kehraus möchten die Kiersper unbedingt vermeiden. Dass die Volmestädter gegen jeden Gegner bestehen können, belegen die jüngsten Erfolgserlebnisse gegen die drei Top-Teams der Liga. Dementsprechend gehen sie morgen auch ins Spiel, „in dem wir aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen haben“, wie Carbotta mit Hinweis auf die damalige 0:4-Niederlage unterstreicht.

 „Weißtal steht in der Zentrale stabil und spielt von dort aus die Bälle auf die schnellen Spitzen. Wir werden erst einmal mit einer defensiven Grundausrichtung operieren“, sagt der junge KSC-Trainer zur Ausrichtung seines Teams. Personell sieht es solide aus. Michele Solla und Andreas Kalman sind wieder dabei. Furkan Demiray fällt hingegen aus, weil er nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Phillip Plachta ist noch im Urlaub, und Niyazi Batgün und Özgür Muti werden in der 2. Mannschaft auflaufen.

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