RWL gewinnt Blitzturnier vor Gastgeber VfB Altena

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Frustrierte VfBer Nielsen, Adler und Florent Zejnullahu: Jindou hat mit dem 3:0 nach Vorlage von Klukowski für die Entscheidung zu Gunsten von Rot-Weiß gesorgt.

Altena -  Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid ist der Sieger des „Blitzturniers“, das Fußball-Kreisligist VfB Altena am Samstag im Rahmen des VfB-Familienfestes im Reinecke-Stadion austrug. Die Bergstädter sicherten sich vor den Blau-Weißen selbst, die den Bezirksligisten TuS Plettenberg auf Rang drei verwiesen, die 150-Euro-Prämie für die Mannschaftskasse.

Die Spiele über 1 x 45 Minuten mit Elfmeterschießen, die auf jeden Fall einen Turniersieger garantieren sollten, im Einzelnen:

VfB Altena – TuS Plettenberg 3:1: War VfB-Trainer Fitim Zejnullahu – der am Samstag wegen eines Auslandsaufenthalts fehlte – mit dem bisherigen Vorbereitungsverlauf unzufrieden gewesen, hätte er zum Turnierauftakt sicher Freude am Auftritt seiner Elf gehabt. Gut zehn Minuten dominierte ein noch ersatzgeschwächter Bezirksligist mit konsequentem Forechecking das Spiel und ging durch den von Sachsenröder toll freigespielten Palaz in Führung. Doch dann hatte VfB-Kapitän und Co-Trainer Kroll seine Defensive geordnet. Der VfB ließ den Blau-Gelben kaum noch Raum und die hausherren drehten die Partie. Von Florent Zejnullahu steil angespielt, glich Neuzugang Dlugolentzki aus (20.), weil die TuS-Kette den Ex-Werdohler uneingeschränkt laufen ließ. Wiederum Zejnullahu bediente zehn Minuten später Gündüzgiden, der eiskalt zum 2:1 einschob. Weil der TuS dann zwei gute Chancen durch Mergas (Messina rettete für Nielsen auf der Linie) und Palaz (drüber) nicht nutzte, machte der VfB die Turnierüberraschung perfekt: Crummenerls Eckball köpfte Kroll per Aufsetzer zum 3:1 in die Maschen (34.). – Elfmeterschießen: 5:4

TuS Plettenberg – RW Lüdenscheid 1:1: Im Duell der Bezirksligisten hatte der von Co-Trainer Domenico Musella für Urlauber Kosta Michailidis betreute TuS aus dem verpatzten Turnierauftakt die Lehren gezogen. Der TuS stand deutlich tiefer. So hatten die Rot-Weißen von Trainer Marco Sadowski zwar deutliche Feldvorteile, waren aber meist schon vor dem gegnerischen Strafraum mit ihrem Latein weitgehend am Ende, so dass Neuzugang Mazzola als einzige Spitze noch etwas in der Luft hing. Der TuS setzte bei Kontern Nadelstiche und bewies Torgefahr nach Standardsituationen. Eine Sezer-Ecke durfte Ertürk gegen eine nicht zum Ball gehende RWL-Abwehr und den mit „halbem“ Herauslaufen patzenden Forkel zum 1:0 verwandeln (18.). Zur ersten Torannäherung auf der Gegenseite kam es nach 30 Minuten als Rüth Mühe mit Ndoumi Kemadjous Heber aus 20 Metern hatte (30.). Der Ex-A-Junior verpasste nach 43 Minuten per Kopf den möglichen Ausgleich, den dann eine Minute später mit Adams ein zweiter Youngster, der ein ganz starkes Turnier spielte, mustergültig vorbereitete. Mazzola traf aus der Nahdistanz zum Endstand: 1:1. – Elfmeterschießen: 4:5

VfB Altena – RW Lüdenscheid 0:3: Der Gast aus der Kreisstadt war nun auch im Turnier angekommen und machte viel Druck, nachdem für den VfB Bank die Riesenchance zur Führung hatte liegen lassen. Dann aber hatte RWL seinen Rhythmus gefunden. Die Ballstaffette über Sattler und Mazzola schloss El Alami mit dem 0:1 (13.) ab, nur zwei Minuten später deutete Schiri Liedtke nach Zejnullahus Attacke gegen Vassos auf den Punkt. Mazzola verwandelte den Strafstoß zum 0:2. Klukowski (17.) verpasste via Latte das 0:3. Auf der Gegenseite klärte Maatalla gegen Messina, bevor eine neue schnelle RWL-Kombination über Dunkel und Klukowski Jindou das 0:3 ermöglichte (30.), das RWL zu sicher und damit leichtsinning machte. Doch dem VfB blieb durch Dlugolentzki (Forkel hält), Crummenerl (vorbei) und Franz (Katsaros rettet auf der Line) das Ehrentor verwehrt.

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